{"id":2106,"date":"2020-03-14T00:58:47","date_gmt":"2020-03-13T23:58:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=2106"},"modified":"2020-04-23T20:57:57","modified_gmt":"2020-04-23T18:57:57","slug":"lohngleichheit-mann-in-frauenberuf-gegenueber-maennerberufen-diskriminiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/03\/14\/lohngleichheit-mann-in-frauenberuf-gegenueber-maennerberufen-diskriminiert\/","title":{"rendered":"Diskriminierung: Mann in Frauenberuf gegen\u00fcber M\u00e4nnerberufen diskriminiert?"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichstellungsgesetz<\/a> verbietet jegliche Diskriminierung\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/09\/03\/gleichstellungsgesetz-auch-fuer-homo-und-transsexuelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aufgrund des Geschlechts<\/a>\u00a0im Erwerbsleben. Das Verbot erstreckt sich auf das gesamte Arbeitsverh\u00e4ltnis (insbesondere auf die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2017\/03\/02\/beginn-der-schwangerschaft-im-arbeitsrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anstellung<\/a>, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entl\u00f6hnung, Aus- und Weiterbildung, Bef\u00f6rderung und Entlassung) und bezieht sich auf direkte und indirekte Diskriminierungen.<\/p>\n<p>Oft sieht man, dass der Lohn unterschiedlich ist \u2013 dann kann eine direkte Diskriminierung der Geschlechter gegeben sein, sofern es keine sachlichen Gr\u00fcnde (wie z.B. Ausbildung, Erfahrung etc.) gibt. Im Zusammenhang mit dem Lohn wird aber teilweise auch geltend gemacht, es liege eine indirekte Diskriminierung vor, wenn etwa ein Beruf gem\u00e4ss Erfahrung ein reiner \u201eFrauen- oder M\u00e4nnerberuf\u201c darstellt und gegen\u00fcber anderen Berufen bei gleichen Angestellten, die gleichwertige Arbeit verrichten, schlechter Entl\u00f6hnt werden. So gab es in der Vergangenheit Klagen von Kinderg\u00e4rtnerinnen, die geltend machten, sie seien schlechter entl\u00f6hnt als Primarlehrer. In der Regel f\u00e4llt es aber schwer, in solchen Situationen die Vergleichbarkeit der Berufe und somit die Diskriminierung aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Zum Gleichstellungsgesetz im allgemeinen siehe den Beitrag\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcberblick \u00fcber das Gleichstellungsgesetz<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Entscheid des Bundesgerichts <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/20-02-2020-8C_420-2019&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8C_420\/2019 vom 20. Februar 2020<\/a><\/h3>\n<p>Der Arbeitnehmer schloss im Jahr 1983 das Studium der Psychologie an der Universit\u00e4t mit dem Lizentiat ab. Er war als Psychologe bei einer Regionalstelle bzw. im Ambulatorium der PUK t\u00e4tig. Zu Beginn seiner Anstellung war er in Lohnklasse 13, seit dem Jahr 1991 in Lohnklasse 19 eingereiht. Nach einer Zusatzausbildung in Gespr\u00e4chspsychotherapie mit Abschluss als Psychotherapeut SGGT (Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Gespr\u00e4chspsychotherapie und personzentrierte Beratung) im Jahr 1993 erlangte er mit der postgradualen Weiterbildung in Psychotherapie im Jahr 1994 den Fachtitel &#8222;Fachpsychologe f\u00fcr Psychotherapie FSP&#8220; (F\u00f6deration der Schweizerischen Psychologinnen und Psychologen) verliehen. In der Folge ersuchte er um Einreihung in die Lohnklasse 21, eventualiter in die Lohnklasse 20, sowie um entsprechende Lohnnachzahlung f\u00fcr die vergangenen f\u00fcnf Jahre ersuchen.\u00a0Dieser Antrag wurde von den kantonalen Instanzen abgelehnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Besoldungssystem Kanton Z\u00fcrich<\/h4>\n<p>Im Kanton Z\u00fcrich besteht ein vom Regierungsrat und den obersten kantonalen Gerichten verordnungsweise festgelegter Einreihungsplan, der die Richtpositionen enth\u00e4lt, die nach 29 Lohnklassen geordnet sind (vgl. \u00a7 8 Abs. 1 der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 [PVO; LS 177.11]). Die Richtpositionen werden gem\u00e4ss dem Verfahren der vereinfachten Funktionsanalyse (VFA) eingereiht, mit der im Verlauf einer strukturellen Besoldungsrevision in den Jahren 1987 bis 1991 s\u00e4mtliche Funktionen des Staatspersonals anhand von insgesamt sechs verschiedenen Kriterien (K1 bis K6) bewertet wurden (vgl. \u00a7 8 Abs. 2 PVO;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-409%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 409<\/a>\u00a0E. 10a S. 429). Jede Stelle wird gem\u00e4ss dem Einreihungsplan und den Richtpositionsumschreibungen entsprechend ihren Anforderungen in der Regel in nur eine Lohnklasse eingereiht. Diese gilt als Einreihungsklasse (\u00a7 10 PVO).<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Einreihung der Richtpositionen erforderliche Bewertung richtet sich nach einem System, in dem maximal 1000 Punkte erreicht werden k\u00f6nnen. Diese Arbeitswertpunkte (AWP) verteilen sich folgendermassen auf die gem\u00e4ss \u00a7 8 Abs. 2 PVO massgeblichen Kriterien, und zwar je maximal:<\/p>\n<ul>\n<li>K1 (Ausbildung und Erfahrung) 320<\/li>\n<li>K2 (geistige Anforderungen) 300<\/li>\n<li>K3 (Verantwortung) 210<\/li>\n<li>K4 (psychische Belastungen und Anforderungen) 050<\/li>\n<li>K5 (physische Belastungen und Anforderungen) 060<\/li>\n<li>K6 (Beanspruchung Sinnesorgane\/spezielle Arbeitsbedingungen) 060<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Bewertung einer T\u00e4tigkeit werden pro Kriterium 0 bis 5,0 Wertungspunkte vergeben. Die konkreten AWP ergeben sich hernach aus einer vorgegebenen Punktegewichtung (wobei die Skalierung progressiv verl\u00e4uft; vgl.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-409%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 409<\/a>\u00a0E. 10a S. 429). Die Summe der Punkte ist massgebend f\u00fcr die Einreihung in die Besoldungskategorie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Antrag vor Bundesgericht<\/h4>\n<p>Der Arbeitnehmer beantragte letztinstanzlich nur noch die Einreihung seiner T\u00e4tigkeit in die Lohnklasse 20. Eine tiefere Einreihung erachte er als diskriminierend im Sinne des <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichstellungsgesetzes<\/a> (GlG) im Vergleich zu den m\u00e4nnlich definierten Berufen Ingenieur, Steuerkommiss\u00e4r, Revisor. Vor Bundesgericht forderte er einzig die Anhebung der Bewertung des Kriteriums K1 (Ausbildung und Erfahrung) auf 4,0 Punkte (bzw. 224 AWP), was gesamthaft zu 531 AWP f\u00fchre und Anspruch auf die Einreihung in Lohnklasse 20 er\u00f6ffne. Die diskriminierende Bewertung in K1 sei Ursache daf\u00fcr, dass er in Lohnklasse 19 statt 20 eingereiht worden sei. Seine Ausbildungsvoraussetzungen m\u00fcssten mindestens mit 3,75, im Vergleich zum Ingenieur sogar mit 4,0 Punkten eingestuft werden. Auch die Ber\u00fccksichtigung der zweij\u00e4hrigen Berufserfahrung ziehe zwingend die Bewertung mit mindestens 4,0 Punkten nach sich. Die Taxierung des Kriteriums K1 mit 3,5 (Vorinstanz), 3,75 (PUK) oder mit 3,5 bis 3,75 Punkten sei geschlechtsdiskriminierend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Rechtlicher Streitpunkt vor Bundesgericht<\/h4>\n<p>Aus rechtlicher Sicht war vor Bundesgericht zu pr\u00fcfen, ob die Entl\u00f6hnung des Beschwerdef\u00fchrers als f\u00fcr die PUK t\u00e4tig gewesener Psychologe im Sinne von\u00a0Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0und\u00a0Art. 3 Abs. 1 und 2 GlG\u00a0diskriminierend ist bzw. ob die kantonalen Instanzen (bzw. das Verwaltungsgericht des Kantons Z\u00fcrich als Vorinstanz) bei der Beurteilung dieser Frage Bundesrecht verletzt haben. Beim Beruf des Psychologen und der Psychologin handelt es sich gem\u00e4ss allen Prozessbeteiligten unbestrittenermassen um einen typischen Frauenberuf, da der Frauenanteil mehr als 70 % betr\u00e4gt, bei den Vergleichsberufen (Ingenieur, Revisor, Steuerkommiss\u00e4r) dagegen um m\u00e4nnlich definierte T\u00e4tigkeiten. Da der Beschwerdef\u00fchrer &#8211; ein Mann &#8211; eine Diskriminierung im Vergleich zu typisch m\u00e4nnlichen und\/oder geschlechtsneutralen Berufen geltend macht, als Psychologe jedoch eine typisch weibliche Funktion aus\u00fcbt, ist gem\u00e4ss Bundesgericht das GlG hier anwendbar. Ein Mann in einem Frauenberuf kann sich also gem\u00e4ss Bundesgericht auf eine geschlechterspezifische Diskriminierung berufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ausf\u00fchrungen des Bundesgerichts zum <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichstellungsgesetz<\/a><\/h3>\n<p>Das Bundesgericht machte im Entscheid 8C_420\/2019 vom 20. Februar 2020 zutreffende Ausf\u00fchrungen zur Anwendbarkeit und Auslegung des Gleichstellungsgesetzes:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit<\/h4>\n<p><em>Aufgrund von\u00a0Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f\u00fcr gleiche oder gleichwertige Arbeit. Der Begriff der gleichwertigen Arbeit umfasst nicht bloss \u00e4hnliche, das heisst gleichartige Arbeiten, sondern bezieht sich dar\u00fcber hinaus in Zusammenhang mit indirekten Lohndiskriminierungen auch auf Arbeiten unterschiedlicher Natur (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 144 II 65<\/a>\u00a0E. 4.1 S. 68 mit Hinweisen). Nach\u00a0Art. 3 Abs. 1 GlG\u00a0d\u00fcrfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden. Das Diskriminierungsverbot gilt insbesondere f\u00fcr die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entl\u00f6hnung, Aus- und Weiterbildung, Bef\u00f6rderung und Entlassung (Abs. 2) (Erw. 3.1). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Gleichwerte T\u00e4tigkeiten<\/h4>\n<p><em>Ob T\u00e4tigkeiten als gleichwertig zu betrachten sind, kann nicht wissenschaftlich objektiv und wertfrei entschieden werden, sondern h\u00e4ngt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen k\u00f6nnen. Es gibt verschiedene Bewertungsverfahren, die sich in Aufgliederung, Gewichtung und Bewertung der Anforderungen unterscheiden; keines davon ist verfassungsrechtlich allein zul\u00e4ssig. Den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden steht bei der Ausgestaltung des Besoldungssystems im \u00f6ffentlichen Dienst ein erheblicher Gestaltungsspielraum zu; sie k\u00f6nnen aus der Vielzahl denkbarer Ankn\u00fcpfungspunkte die Tatbestandsmerkmale ausw\u00e4hlen, die f\u00fcr die Besoldung massgebend sein sollen. Das Lohngleichheitsgebot schr\u00e4nkt diesen grossen Ermessensspielraum nicht grunds\u00e4tzlich ein. Es bedeutet nicht, dass nur noch eine ganz bestimmte Methode f\u00fcr die Bewertung von Arbeitspl\u00e4tzen zul\u00e4ssig w\u00e4re, und es legt nicht positiv fest, welcher Massstab anzuwenden ist; das Lohngleichheitsgebot verbietet allein die Wahl geschlechtsdiskriminierender Bewertungskriterien. Eine Arbeitsplatzbewertung oder ein Lohnsystem verst\u00f6sst nicht schon dann gegen das Diskriminierungsverbot, wenn eine andere Bewertung ebenfalls mit guten Gr\u00fcnden vertretbar w\u00e4re oder gar aus der Sicht bestimmter arbeitswissenschaftlicher Theorien besser begr\u00fcndet erschiene, sondern nur dann, wenn sie diskriminierend ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-71%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page71\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 125 I 71<\/a>\u00a0E. 2c\/aa S. 79 ff.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-385%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page385\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">125 II 385<\/a>\u00a0E. 5b S. 390 f., 530 E. 5b S. 537, 541 E. 5c S. 548 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-409%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">124 II 409<\/a>\u00a0E. 9b S. 427, 436 E. 7a S. 440 f.). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt als Rechtfertigung f\u00fcr Lohnunterschiede keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern bloss sachlich haltbare Motive (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 126 II 217<\/a>\u00a0E. 6c S. 221; Urteil 2A.200\/2001 vom 18. Juni 2002 E. 3.1). Geschlechtsdiskriminierend k\u00f6nnen schliesslich nur Lohnunterschiede zwischen typisch m\u00e4nnlichen und typisch weiblichen oder zwischen geschlechtstypischen und geschlechtsneutralen Funktionen sein, nicht aber Differenzen zwischen zwei typisch weiblichen Funktionen (Urteil 2A.183\/2003 vom 20. August 2003 E. 3.2). Auf der Grundlage des Diskriminierungsverbots von\u00a0Art. 3 GlG\u00a0ist es auch M\u00e4nnern als Angeh\u00f6rigen eines \u00fcberwiegend weiblich besetzten Berufes gestattet, den Lohngleichheitsanspruch geltend zu machen (vgl. etwa Urteile 8C_34\/2009 und 8C_35\/2009 vom 4. Januar 2010 [Aktivierungstherapeut], 2A.505\/2006 vom 19. Juni 2007 [diplomierter Psychiatriepfleger]; ELISABETH FREIVOGEL, in: Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, 2. Aufl. 2009, N. 100 in Verbindung mit Fn. 177 zu\u00a0Art. 3 GlG) (Erw. 3.2.\u00a0). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Indirekte Diskriminierung<\/h4>\n<p><em>Eine indirekte Diskriminierung liegt vor, wenn eine formal geschlechtsneutrale Regelung im Ergebnis wesentlich mehr bzw. \u00fcberwiegend Angeh\u00f6rige des einen Geschlechts gegen\u00fcber denjenigen des anderen benachteiligt, ohne dass dies sachlich begr\u00fcndet w\u00e4re. Demgem\u00e4ss liegt eine besoldungsm\u00e4ssige Geschlechtsdiskriminierung vor, wenn zum Nachteil einer geschlechtsspezifisch identifizierten Arbeit sachlich unbegr\u00fcndete Lohnunterschiede bestehen. Eine Lohndiskriminierung entf\u00e4llt, wenn die Lohndifferenz durch die zu erbringende Arbeit oder die in Frage stehende Funktion sachlich begr\u00fcndet erscheint. Sachlich begr\u00fcndet ist ein Lohnunterschied im Einzelvergleich oder bei der Einstufung von Frauenberufen, wenn er sich auf sogenannte objektive Kriterien st\u00fctzt oder nicht geschlechtsspezifisch motiviert ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 136 II 393<\/a>\u00a0E. 11.3 S. 397 mit Hinweisen). Zu den objektiven Kriterien geh\u00f6ren Gr\u00fcnde, die den Wert der Arbeit beeinflussen, wie Ausbildung, Dienstalter, Qualifikation, Erfahrung, konkreter Aufgabenbereich, Leistung, soweit sie sich im Arbeitsergebnis niederschl\u00e4gt, oder Risiken; dar\u00fcber hinaus kann es sich um Gr\u00fcnde handeln, welche sich aus sozialen R\u00fccksichten ergeben, wie famili\u00e4re Belastung und Alter, und schliesslich kommen auch \u00e4ussere Faktoren wie die konjunkturelle Lage in Betracht, soweit ihre Ber\u00fccksichtigung einem wirklichen unternehmerischen Bed\u00fcrfnis entspricht (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-II-411%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page411\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 141 II 411<\/a>\u00a0E. 6.1.2 S. 419 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">136 II 393<\/a>\u00a0E. 11.3 S. 397 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-145%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page145\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 130 III 145<\/a>\u00a0E. 5.2 S. 164 f.; je mit weiteren Hinweisen) (Erw. 3.3). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Glaubhaftmachung<\/h4>\n<p><em>Gem\u00e4ss\u00a0Art. 6 GlG\u00a0wird unter anderem bez\u00fcglich der Entl\u00f6hnung eine Diskriminierung vermutet, wenn diese von der betroffenen Person glaubhaft gemacht wird. Alsdann trifft den Arbeitgeber der Beweis, dass die unterschiedliche Entl\u00f6hnung sachlich gerechtfertigt ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 142 II 49<\/a>\u00a0E. 6.2 S. 57 f. mit weiteren Hinweisen) (Erw. 3.4). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Konkrete Bestimmung der Geschlechterdiskriminierung<\/h4>\n<p><em>Die Frage, ob ein bestimmter Lohn oder Lohnunterschied geschlechtsdiskriminierend ist, h\u00e4ngt einerseits von Tatfragen ab, zum Beispiel von der H\u00f6he des Lohnes bzw. Lohnunterschiedes und vom Vorhandensein der geltend gemachten Umst\u00e4nde wie Ausbildung, Alter und dergleichen (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-436%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 436<\/a>\u00a0E. 9 S. 446), anderseits aber auch davon, ob die angewendeten Beurteilungskriterien und Differenzierungsmassst\u00e4be zul\u00e4ssig sind; dies ist eine frei \u00fcberpr\u00fcfbare Rechtsfrage (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-436%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 436<\/a>\u00a0E. 8 S. 442 und zum Ganzen:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 142 II 49<\/a>\u00a0E. 4.8 S. 55). Die Bewertung verschiedener T\u00e4tigkeiten stellt demgegen\u00fcber eine Ermessensfrage dar, in die das Bundesgericht nicht bzw. nur dann eingreifen kann, wenn die diesbez\u00fcglichen bundesrechtlichen Schranken verletzt werden: Die Bewertung darf nicht willk\u00fcrlich oder rechtsungleich erfolgen (Art. 8 Abs. 1 BV) und sie darf insbesondere keine geschlechtsdiskriminierenden Elemente enthalten (Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0bzw.\u00a0Art. 3 GlG; Urteile 8C_696\/2016 vom 19. September 2017 E. 3.3; 8C_32\/2009 und 8C_33\/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.2.1) (Erw. 3.5). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Entscheid des Bundesgerichts<\/h3>\n<p>Das Bundesgericht kam aufgrund verschiedener Erw\u00e4gungen zum Schluss, dass die Vorinstanz in gewissen Punkte willk\u00fcrlich gehandelt hatte. Dies Sache wurde an die Vorinstanz zur\u00fcckgewiesen. Dieses hat zu pr\u00fcfen, welche <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/08\/13\/diskriminierung-bei-der-anstellung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anstellungsvoraussetzungen<\/a> bez\u00fcglich der Berufserfahrung im konkreten Fall zur Anwendung gelangen und gest\u00fctzt auf die vervollst\u00e4ndigte Aktenlage wird es gesamthaft in Gegen\u00fcberstellung der Vergleichsberufe zu pr\u00fcfen haben, ob eine <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/16\/verbotene-lohndiskriminierung-bei-der-armee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geschlechtsdiskriminierende Entl\u00f6hnung<\/a> des Beschwerdef\u00fchrers vorliegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere Beitr\u00e4ge zum Gleichstellungsgesetz:<\/h4>\n<ul>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/30\/gleichstellungsgesetz-auch-fuer-homo-und-transsexuelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichstellungsgesetz auch f\u00fcr Homo- und Transsexuelle?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/03\/17\/verbandsklagen-gemaess-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbandsklagen gem\u00e4ss Gleichstellungsgesetz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcberblick \u00fcber das Gleichstellungsgesetz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/07\/02\/keine-mitteilungspflicht-der-schwangerschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keine Mitteilungspflicht der Schwangerschaft<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/05\/06\/anfechtung-der-kuendigung-wiedereinstellung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anfechtung der K\u00fcndigung \u2013 Wiedereinstellung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/16\/verbotene-lohndiskriminierung-bei-der-armee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbotene Lohndiskriminierung bei der Armee?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/12\/witze-als-sexuelle-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Witze als sexuelle Bel\u00e4stigung?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/03\/12\/bonuskuerzung-bei-mutterschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonusk\u00fcrzung bei Mutterschaft?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/01\/27\/fristlose-entlassung-wegen-sexueller-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fristlose Entlassung wegen sexueller Bel\u00e4stigung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/12\/04\/jetzt-kommt-die-lohnanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jetzt kommt die Lohnanalyse!<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/11\/02\/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sexuelle Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/10\/18\/fragen-und-antworten-im-bewerbungsverfahren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragen und Antworten im Bewerbungsverfahren<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/07\/31\/geltendmachung-einer-missbraeuchlichen-kuendigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geltendmachung einer missbr\u00e4uchlichen K\u00fcndigung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2017\/07\/03\/gleichheit-der-geschlechter-in-der-geschaeftsleitung-und-im-verwaltungsrat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichheit der Geschlechter in der Gesch\u00e4ftsleitung und im Verwaltungsrat<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2017\/01\/01\/gekuendigt-was-kann-man-da-machen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gek\u00fcndigt? Was kann man da machen?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2015\/11\/01\/arbeitsrechtliche-schutzvorschriften-gegen-sexuelle-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften gegen sexuelle Bel\u00e4stigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/03\/14\/lohngleichheit-mann-in-frauenberuf-gegenueber-maennerberufen-diskriminiert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskriminierung: Mann in Frauenberuf gegen\u00fcber M\u00e4nnerberufen diskriminiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/04\/11\/lohngleichheitsanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lohngleichheitsanalyse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autor: <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gleichstellungsgesetz verbietet jegliche Diskriminierung\u00a0aufgrund des Geschlechts\u00a0im Erwerbsleben. Das Verbot erstreckt sich auf das gesamte Arbeitsverh\u00e4ltnis (insbesondere auf die\u00a0Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entl\u00f6hnung, Aus- und Weiterbildung, Bef\u00f6rderung und Entlassung) und bezieht sich auf direkte und indirekte Diskriminierungen. Oft sieht man, dass der Lohn unterschiedlich ist \u2013 dann kann eine direkte Diskriminierung der Geschlechter gegeben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":512,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2106","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2106"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2245,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2106\/revisions\/2245"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}