{"id":2686,"date":"2020-12-03T20:23:01","date_gmt":"2020-12-03T19:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=2686"},"modified":"2020-12-03T20:24:40","modified_gmt":"2020-12-03T19:24:40","slug":"diskriminierende-entloehnung-eines-geschlechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/12\/03\/diskriminierende-entloehnung-eines-geschlechts\/","title":{"rendered":"Diskriminierende Entl\u00f6hnung eines Geschlechts"},"content":{"rendered":"<p>Aufgrund von\u00a0Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f\u00fcr gleiche oder gleichwertige Arbeit. Der Begriff der gleichwertigen Arbeit umfasst nicht bloss \u00e4hnliche, das heisst gleichartige Arbeiten, sondern bezieht sich dar\u00fcber hinaus in Zusammenhang mit indirekten Lohndiskriminierungen auch auf Arbeiten unterschiedlicher Natur (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 144 II 65<\/a>\u00a0E. 4.1 S. 68 mit Hinweisen).<\/p>\n<p>Nach\u00a0Art. 3 Abs. 1 GlG\u00a0d\u00fcrfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden. Das Diskriminierungsverbot gilt insbesondere f\u00fcr die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entl\u00f6hnung, Aus- und Weiterbildung, Bef\u00f6rderung und Entlassung (Abs. 2) (siehe hierzu auch den allgemeinen Beitrag <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u00dcberblick \u00fcber das Gleichstellungsgesetz<\/strong>)<\/a>.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/12-11-2020-8C_179-2020&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGer 8C_179\/2020 vom 12. November 2020<\/a> war vom Bundesgericht die Frage zu beurteilen, ob eine Arbeitnehmerin im Vergleich zu anderen Angestellten aufgrund ihres Geschlechts lohnm\u00e4ssig benachteiligt wurde und ob eine ungleiche Entl\u00f6hnung gleichwertiger Arbeit vorlag (siehe zu dieser Thematik auch den Beitrag <strong><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/03\/14\/lohngleichheit-mann-in-frauenberuf-gegenueber-maennerberufen-diskriminiert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskriminierung: Mann in Frauenberuf gegen\u00fcber M\u00e4nnerberufen diskriminiert?<\/a><\/strong>). In Zukunft k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise eine <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/04\/11\/lohngleichheitsanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Lohngleichheitsanalyse<\/strong><\/a> das Problem vorg\u00e4ngig erkennen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sachverhalt\u00a0in <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/12-11-2020-8C_179-2020&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGer 8C_179\/2020 vom 12. November 2020<\/a><\/h3>\n<p>Dem Entscheid in <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/12-11-2020-8C_179-2020&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGer 8C_179\/2020 vom 12. November 2020<\/a> lag folgender Sachverhalt zugrunde:<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterin arbeitete als &#8222;Gesundheitsverantwortliche\/Betreuerin&#8220; von Fl\u00fcchtlingen in einer Durchgangsstation bei den Sozialen Diensten Asyl des Sozialamtes des Kantons Zug (zun\u00e4chst befristet bis 30. Juni 2012 mit nachfolgender Verl\u00e4ngerung bis 31. Dezember 2013 bei einem Besch\u00e4ftigungsumfang von jeweils 70 %. Zu Beginn ihrer Anstellung war sie in der Lohnklasse 12, 4. Stufe (LK 12\/04) eingereiht. Mit Arbeitsvertrag vom 4. Oktober 2013 stellten die Sozialen Dienste die Mitarbeiterin ab 1. Januar 2014 unbefristet mit einem Pensum von 70 % ein und reihten sie wiederum in die LK 12\/04 ein. Vom 1. August 2014 bis 30. November 2014 wurde ihr Besch\u00e4ftigungsumfang um 10 % erh\u00f6ht. Auf den 1. Januar 2016 wurde sie in die LK 12\/05 und per 1. Januar 2017 in die LK 12\/06 eingestuft und verdiente zuletzt j\u00e4hrlich Fr. 90&#8217;267.05 (100 %-Pensum).<\/p>\n<p>Von der Mitarbeiterin beantragte \u00c4nderung ihrer Funktionsbezeichnung in &#8222;Sozialarbeiterin\/Sozialp\u00e4dagogin&#8220; und Einstufung in die LK 13\/09 lehnte wurde abgelehnt, sp\u00e4ter das Arbeitsverh\u00e4ltnis aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>\u00a744 Abs. 1 des Gesetzes \u00fcber das Arbeitsverh\u00e4ltnis des Staatspersonals des Kantons Zug (Personalgesetz; PG; 154.21) enth\u00e4lt Gehaltsklassen und Funktionsgruppen. Die Funktion &#8222;Betreuerin&#8220; ist dabei nicht aufgef\u00fchrt. Funktionen, f\u00fcr welche dieses Gesetz keine besondere Regelung vorsieht, werden entsprechend dem Aufgaben- und Verantwortungsbereich in eine der Gehaltsklassen eingereiht (\u00a7 44 Abs. 3 PG).<\/p>\n<p>Bei der Zuordnung der Funktion &#8222;Betreuer\/in&#8220; st\u00fctzte sich die kantonale Verwaltung auf die Funktionsprofile der innovativ GmbH Unternehmensberatung, Aarau, und ordnete sie dem Profil &#8222;7031 Betreuung\/Sozialp\u00e4dagogik 1&#8220; bzw. &#8222;dipl. Betreuer\/in&#8220; und &#8222;Heimerzieher\/in&#8220; zu (Ziellohnklasse 12 bis 13). Die Aufgabenbeschreibung lautet wie folgt: selbstst\u00e4ndiges Wahrnehmen von Betreuungs-, F\u00f6rderungs- und\/oder Begleitungsaufgaben von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vorwiegend in Gruppen, Organisation und Durchf\u00fchrung von Aktivit\u00e4ten. Als notwendige Ausbildung\/Weiterbildung wird eine abgeschlossene Berufsausbildung (Eidgen\u00f6ssisches F\u00e4higkeitszeugnis EFZ, 3-4 Jahre) in einem sozialen Beruf ohne h\u00f6here Fachschule\/Fachhochschule oder eine Berufsausbildung (EFZ) und eine entsprechende funktionserg\u00e4nzende Weiterbildung im sozial-beruflichen Umfeld verlangt. Die Funktionsprofile &#8222;7032 Betreuung\/Sozialp\u00e4dagogik 2&#8243; bzw. dipl. Sozialp\u00e4dagogin&#8220; oder &#8222;7011\/7012 Sozialarbeit 1\/2&#8220; bzw. &#8222;dipl. Sozialarbeiter\/in&#8220; setzen f\u00fcr die Einstufung die entsprechende Bef\u00e4higung und zwingend den funktionsspezifischen Ausbildungsnachweis voraus, wie die Vorinstanz erkannte.<\/p>\n<p>Streitig und zu pr\u00fcfen war in der Folge, ob die Entl\u00f6hnung der Mitarbeit als f\u00fcr das Kantonale Sozialamt t\u00e4tig gewesene Betreuerin im Sinne von\u00a0Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0und\u00a0Art. 3 Abs. 1 und 2 GlG\u00a0diskriminierend war und zudem gegen das Rechtsgleichheitsgebot gem\u00e4ss\u00a0Art. 8 Abs. 1 BV\u00a0verstiess. Dabei stand die Frage im Zentrum, ob die Mitarbeiterin im Vergleich zu weiteren im Asylwesen des Kantons Zug t\u00e4tigen Angestellten aufgrund ihres Geschlechts lohnm\u00e4ssig benachteiligt wurde und ob eine ungleiche Entl\u00f6hnung gleichwertiger Arbeit vorlag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ausf\u00fchrungen des Bundesgericht betreffend diskriminierende Entl\u00f6hnung<\/h3>\n<p>Das Bundesgericht machte in BGer 8C_179\/2020 vom 12. November 2020 wichtige allgemeine theoretische Ausf\u00fchrungen zu Lohndiskriminierungen bzw. wie eine diskriminierende:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ob T\u00e4tigkeiten als gleichwertig zu betrachten sind, kann nicht wissenschaftlich objektiv und wertfrei entschieden werden, sondern h\u00e4ngt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen k\u00f6nnen. Es gibt verschiedene Bewertungsverfahren, die sich in Aufgliederung, Gewichtung und Bewertung der Anforderungen unterscheiden; keines davon ist verfassungsrechtlich allein zul\u00e4ssig. Den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden steht bei der Ausgestaltung des Besoldungssystems im \u00f6ffentlichen Dienst ein erheblicher Gestaltungsspielraum zu; sie k\u00f6nnen aus der Vielzahl denkbarer Ankn\u00fcpfungspunkte die Tatbestandsmerkmale ausw\u00e4hlen, die f\u00fcr die Besoldung massgebend sein sollen. Das Lohngleichheitsgebot schr\u00e4nkt diesen grossen Ermessensspielraum nicht grunds\u00e4tzlich ein. Es bedeutet nicht, dass nur noch eine ganz bestimmte Methode f\u00fcr die Bewertung von Arbeitspl\u00e4tzen zul\u00e4ssig w\u00e4re, und es legt nicht positiv fest, welcher Massstab anzuwenden ist; das Lohngleichheitsgebot verbietet allein die Wahl geschlechtsdiskriminierender Bewertungskriterien. Eine Arbeitsplatzbewertung oder ein Lohnsystem verst\u00f6sst nicht schon dann gegen das Diskriminierungsverbot, wenn eine andere Bewertung ebenfalls mit guten Gr\u00fcnden vertretbar w\u00e4re oder gar aus der Sicht bestimmter arbeitswissenschaftlicher Theorien besser begr\u00fcndet erschiene, sondern nur dann, wenn sie diskriminierend ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-71%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page71\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 125 I 71<\/a>\u00a0E. 2c\/aa S. 79 ff.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-385%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page385\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">125 II 385<\/a>\u00a0E. 5b S. 390 f., 530 E. 5b S. 537, 541 E. 5c S. 548 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-409%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">124 II 409<\/a>\u00a0E. 9b S. 427, 436 E. 7a S. 440 f.). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt als Rechtfertigung f\u00fcr Lohnunterschiede keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern bloss sachlich haltbare Motive (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 126 II 217<\/a>\u00a0E. 6c S. 221; Urteil 2A.200\/2001 vom 18. Juni 2002 E. 3.1). Geschlechtsdiskriminierend k\u00f6nnen schliesslich nur Lohnunterschiede zwischen typisch m\u00e4nnlichen und typisch weiblichen oder zwischen geschlechtstypischen und geschlechtsneutralen Funktionen sein, nicht aber Differenzen zwischen zwei typisch weiblichen Funktionen (Urteil 2A.183\/2003 vom 20. August 2003 E. 3.2). \u00a0<\/em><\/li>\n<li><em>Eine indirekte Diskriminierung liegt vor, wenn eine formal geschlechtsneutrale Regelung im Ergebnis wesentlich mehr bzw. \u00fcberwiegend Angeh\u00f6rige des einen Geschlechts gegen\u00fcber denjenigen des anderen benachteiligt, ohne dass dies sachlich begr\u00fcndet w\u00e4re. Demgem\u00e4ss liegt eine besoldungsm\u00e4ssige Geschlechtsdiskriminierung vor, wenn zum Nachteil einer geschlechtsspezifisch identifizierten Arbeit sachlich unbegr\u00fcndete Lohnunterschiede bestehen. Eine Lohndiskriminierung entf\u00e4llt, wenn die Lohndifferenz durch die zu erbringende Arbeit oder die in Frage stehende Funktion sachlich begr\u00fcndet erscheint. Sachlich begr\u00fcndet ist ein Lohnunterschied im Einzelvergleich oder bei der Einstufung von Frauenberufen, wenn er sich auf sogenannte objektive Kriterien st\u00fctzt oder nicht geschlechtsspezifisch motiviert ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 136 II 393<\/a>\u00a0E. 11.3 S. 397 mit Hinweisen). Zu den objektiven Kriterien geh\u00f6ren Gr\u00fcnde, die den Wert der Arbeit beeinflussen, wie Ausbildung, Dienstalter, Qualifikation, Erfahrung, konkreter Aufgabenbereich, Leistung, soweit sie sich im Arbeitsergebnis niederschl\u00e4gt, oder Risiken; dar\u00fcber hinaus kann es sich um Gr\u00fcnde handeln, welche sich aus sozialen R\u00fccksichten ergeben, wie famili\u00e4re Belastung und Alter, und schliesslich kommen auch \u00e4ussere Faktoren wie die konjunkturelle Lage in Betracht, soweit ihre Ber\u00fccksichtigung einem wirklichen unternehmerischen Bed\u00fcrfnis entspricht (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-II-411%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page411\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 141 II 411<\/a>\u00a0E. 6.1.2 S. 419 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">136 II 393<\/a>\u00a0E. 11.3 S. 397 f.;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-145%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page145\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 130 III 145<\/a>\u00a0E. 5.2 S. 164 f.; je mit weiteren Hinweisen) (<\/em>siehe hierzu auch den Beitrag <strong><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/05\/02\/2257\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indirekte Diskriminierungen<\/a><\/strong>).<\/li>\n<li><em>Gem\u00e4ss\u00a0Art. 6 GlG\u00a0wird unter anderem bez\u00fcglich der Entl\u00f6hnung eine Diskriminierung vermutet, wenn diese von der betroffenen Person glaubhaft gemacht wird. Alsdann trifft den Arbeitgeber der Beweis, dass die unterschiedliche Entl\u00f6hnung sachlich gerechtfertigt ist (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 142 II 49<\/a>\u00a0E. 6.2 S. 57 f. mit weiteren Hinweisen). \u00a0<\/em><\/li>\n<li><em>Die Frage, ob ein bestimmter Lohn oder Lohnunterschied geschlechterdiskriminierend ist, h\u00e4ngt einerseits von Tatfragen ab, zum Beispiel von der H\u00f6he des Lohnes bzw. Lohnunterschiedes und vom Vorhandensein der geltend gemachten Umst\u00e4nde wie Ausbildung, Alter und dergleichen (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-436%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 436<\/a>\u00a0E. 9 S. 446), anderseits aber auch davon, ob die angewendeten Beurteilungskriterien und Differenzierungsmassst\u00e4be zul\u00e4ssig sind; dies ist eine frei \u00fcberpr\u00fcfbare Rechtsfrage (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-436%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 124 II 436<\/a>\u00a0E. 8 S. 442 und zum Ganzen:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 142 II 49<\/a>\u00a0E. 4.8 S. 55). Die Bewertung verschiedener T\u00e4tigkeiten stellt demgegen\u00fcber eine Ermessensfrage dar, in die das Bundesgericht nicht bzw. nur dann eingreifen kann, wenn die diesbez\u00fcglichen bundesrechtlichen Schranken verletzt werden: Die Bewertung darf nicht willk\u00fcrlich oder rechtsungleich erfolgen (Art. 8 Abs. 1 BV) und sie darf insbesondere keine geschlechtsdiskriminierenden Elemente enthalten (Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0bzw.\u00a0Art. 3 GlG; Urteile 8C_420\/2019 vom 20. Februar 2020 E. 3; 8C_696\/2016 vom 19. September 2017 E. 3.3; 8C_32\/2009 und 8C_33\/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.2.1). \u00a0<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Entscheid des Bundesgericht<\/h3>\n<p>Das Bundesgericht verneinte im Resultat die diskriminierende Entl\u00f6hnung. Es erkannte weder willk\u00fcrliche Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, noch wurde Bundesrechte verletzt bzw. Ermessensentscheid willk\u00fcrlich gef\u00e4llt (vgl. Erw\u00e4gung 6 des Entscheides).<\/p>\n<p>Das Bundesgerichte machte insbesondere weitere Ausf\u00fchrungen zur Berechnung der Differenz der Vergleichsh\u00f6he:<\/p>\n<p><em>Was die Berechnung der Differenz der Vergleichsl\u00f6hne angeht, gelangte die Vorinstanz auf einen Lohnunterschied von 14 % im Verf\u00fcgungszeitpunkt. Eine geschlechtsbedingte Diskriminierung ist in der Regel glaubhaft gemacht, wenn Angeh\u00f6rige des einen Geschlechts f\u00fcr eine gleiche oder gleichwertige Arbeit einen auffallend (&#8222;signifikant&#8220;) tieferen Lohn erhalten als jene des anderen Geschlechts (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 144 II 65<\/a>\u00a0E. 4.2.3;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-145%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page145\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">130 III 145<\/a>\u00a0E. 4.2 S. 162; Urteile 2A.23\/1997 vom 8. Juli 1998 E. 3c; 2A.363\/1998 vom 18. Juni 1999 E. 3b mit Hinweis auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-71%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page71\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 125 I 71<\/a>\u00a0E. 4a S. 82). Das Bundesgericht erachtete eine Lohndiskriminierung bei Lohndifferenzen zwischen 15 und 25 % als glaubhaft (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 144 II 65<\/a>\u00a0E. 4.2.3 mit Hinweis auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-145%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page145\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 130 III 145<\/a>\u00a0E. 4.2 S. 162;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-III-368%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page368\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">125 III 368<\/a>\u00a0E. 4 S. 373; sowie das soeben erw\u00e4hnte Urteil 2A.363\/1998 E. 3b).<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<h4>Weitere Beitr\u00e4ge zur Gleichstellung der Geschlechter:<\/h4>\n<ul>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/04\/24\/diskriminierende-kuendigungen-vs-rachekuendigung-nach-glg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskriminierende K\u00fcndigungen vs. Rachek\u00fcndigung nach GlG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/30\/gleichstellungsgesetz-auch-fuer-homo-und-transsexuelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichstellungsgesetz auch f\u00fcr Homo- und Transsexuelle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/03\/17\/verbandsklagen-gemaess-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbandsklagen gem\u00e4ss Gleichstellungsgesetz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2016\/12\/01\/ueberblick-ueber-das-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcberblick \u00fcber das Gleichstellungsgesetz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/07\/02\/keine-mitteilungspflicht-der-schwangerschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keine Mitteilungspflicht der Schwangerschaft<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/05\/06\/anfechtung-der-kuendigung-wiedereinstellung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anfechtung der K\u00fcndigung \u2013 Wiedereinstellung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/16\/verbotene-lohndiskriminierung-bei-der-armee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbotene Lohndiskriminierung bei der Armee?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/12\/witze-als-sexuelle-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Witze als sexuelle Bel\u00e4stigung?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/03\/12\/bonuskuerzung-bei-mutterschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonusk\u00fcrzung bei Mutterschaft?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/01\/27\/fristlose-entlassung-wegen-sexueller-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fristlose Entlassung wegen sexueller Bel\u00e4stigung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/12\/04\/jetzt-kommt-die-lohnanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jetzt kommt die Lohnanalyse!<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/11\/02\/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sexuelle Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/10\/18\/fragen-und-antworten-im-bewerbungsverfahren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragen und Antworten im Bewerbungsverfahren<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/07\/31\/geltendmachung-einer-missbraeuchlichen-kuendigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geltendmachung einer missbr\u00e4uchlichen K\u00fcndigung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2017\/07\/03\/gleichheit-der-geschlechter-in-der-geschaeftsleitung-und-im-verwaltungsrat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleichheit der Geschlechter in der Gesch\u00e4ftsleitung und im Verwaltungsrat<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2017\/01\/01\/gekuendigt-was-kann-man-da-machen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gek\u00fcndigt? Was kann man da machen?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2015\/11\/01\/arbeitsrechtliche-schutzvorschriften-gegen-sexuelle-belaestigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften gegen sexuelle Bel\u00e4stigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/03\/14\/lohngleichheit-mann-in-frauenberuf-gegenueber-maennerberufen-diskriminiert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskriminierung: Mann in Frauenberuf gegen\u00fcber M\u00e4nnerberufen diskriminiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/04\/11\/lohngleichheitsanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lohngleichheitsanalyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/05\/02\/2257\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indirekte Diskriminierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/06\/22\/poenalzahlung-bei-diskriminierende-kuendigungen-nach-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P\u00f6nalzahlungen bei diskriminierenden K\u00fcndigungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/07\/07\/gerichtsverfahren-nach-dem-gleichstellungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerichtsverfahren nach dem Gleichstellungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/07\/13\/diskriminierende-kuendigung-nach-rueckkehr-aus-dem-mutterschaftsurlaub\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskriminierende K\u00fcndigung nach R\u00fcckkehr aus dem Mutterschaftsurlaub<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund von\u00a0Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV\u00a0haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f\u00fcr gleiche oder gleichwertige Arbeit. 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