{"id":3492,"date":"2022-03-06T10:39:57","date_gmt":"2022-03-06T09:39:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=3492"},"modified":"2022-03-06T10:39:57","modified_gmt":"2022-03-06T09:39:57","slug":"unzulaessige-verweigerung-des-bonus-gratifikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2022\/03\/06\/unzulaessige-verweigerung-des-bonus-gratifikation\/","title":{"rendered":"Unzul\u00e4ssige Verweigerung des Bonus (Gratifikation)"},"content":{"rendered":"<p>Im <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/18-01-2022-4A_169-2021&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urteil\u00a04A_169\/2021\u00a0vom 18. Januar 2022<\/a> hatte sich das Bundesgericht mit der Frage auseinanderzusetzen, ob eine Bonusvereinbarungen einen Lohn oder eine Gratifikation darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das Bundesgericht hat die verschiedenen Bedeutungen des Bonus im Urteil \u00a0<a style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\" href=\"http:\/\/jumpcgi.bger.ch\/cgi-bin\/JumpCGI?id=20.09.2019_4A_230\/2019\"><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">4A_230\/2019<\/span><\/a><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">\u00a0vom 20. September 2019<\/span>\u00a0klar dargelegt.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Bundesgericht (Urteil \u00a0<a style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\" href=\"http:\/\/jumpcgi.bger.ch\/cgi-bin\/JumpCGI?id=20.09.2019_4A_230\/2019\"><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">4A_230\/2019<\/span><\/a><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">\u00a0vom 20. September 2019<\/span>) kommen 3 verschiedene Bedeutungen des Bonus in Frage (vgl. <a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/boris-etter\/arbeitsvertrag\/id\/9783727235108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bortolani\/Scherrer, in: Etter\/Facincani\/Sutter, Arbeitsvertrag, Art. 322d N 4 ff).<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Variabler Lohn<\/li>\n<li>Gratifikation, auf welche der Arbeitnehmer einen Anspruch hat<\/li>\n<li>Gratifikation, auf welche der Arbeitnehmer keinen Anspruch hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu das Bundesgericht im Urteil \u00a0<a style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\" href=\"http:\/\/jumpcgi.bger.ch\/cgi-bin\/JumpCGI?id=20.09.2019_4A_230\/2019\"><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">4A_230\/2019<\/span><\/a><span style=\"font-style: inherit; font-weight: inherit;\">\u00a0vom 20. September 2019<\/span>:\u00a0<em>Dans plusieurs arr\u00eats r\u00e9cents, le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral a eu l\u2019occasion de r\u00e9sumer sa jurisprudence en la mati\u00e8re (notamment: arr\u00eats 4A_430\/2018 du 4 f\u00e9vrier 2019 consid. 5.1 et 5.2; 4A_78\/2018 du 10 octobre 2018 consid. 4.2 et 4.3 et les r\u00e9f\u00e9rences cit\u00e9es; 4A_463\/2017 du 4 mai 2018 consid. 3; 4A_290\/2017 du 12 mars 2018 consid. 4.1).\u00a0Il en r\u00e9sulte qu\u2019il faut distinguer les trois cas suivants: (1) le salaire \u2013 variable -, (2) la gratification \u00e0 laquelle l\u2019employ\u00e9 a droit et (3) la gratification \u00e0 laquelle il n\u2019a pas droit. Ce n\u2019est que lorsque l\u2019employ\u00e9 n\u2019a pas de droit \u00e0 la gratification \u2013 cas n\u00b0 3 \u2013 que la question de la requalification du bonus en salaire, en vertu du principe de l\u2019accessori\u00e9t\u00e9 lorsque les salaires sont modestes ou moyens \u00e0 sup\u00e9rieurs, se pose, ce principe \u00e9tant en revanche inapplicable pour les tr\u00e8s hauts revenus.<\/em><\/p>\n<p>Diese vorgehenden Ausf\u00fchrungen bildeten denn auch die Grundlagen im <a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/18-01-2022-4A_169-2021&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\">Urteil\u00a04A_169\/2021\u00a0vom 18. Januar 2022<\/a>. Der Arbeitgeber forderte den Bonus f\u00fcr das Jahr 2018 und das Jahr 2017 aufgrund der Vereinbarung im Arbeitsvertrag. Der Bonus f\u00fcr das Jahr 2018 wurde nach Klageeinleitung bezahlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Arbeitsvertragliche Grundlage des Bonus<\/h3>\n<p>Im zu beurteilenden Arbeitsvertrag findet sich betreffend die Verg\u00fctung unter anderem folgende Klausel:<\/p>\n<p><em>\u00a0&#8222;Variable Pay: 20 % of annual base salary, pro rata temporis (Payment in March of the following year, based on achievement of the agreed business and individual objectives)&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>In der Mitarbeiterbeurteilung vom 6. April 2018 wurde dem Arbeitnehmer f\u00fcr das Jahr 2017 wiederum eine erfolgreiche Leistung bescheinigt (&#8222;Successful Performance&#8220;). In der Folge forderte dessen Rechtsschutzversicherung die Arbeitgeberin auf, die Berechnungsfaktoren f\u00fcr den Bonus bekannt zu geben. Die Arbeitgeberin lehnte dies ab mit der Begr\u00fcndung, sie habe infolge des unerwartet schlechten Finanzergebnisses der Gruppe davon absehen m\u00fcssen, Bonuszahlungen f\u00fcr das Jahr 2017 auszurichten. Dazu sei sie berechtigt, da im Rahmen des Arbeitsvertrags eine echte Gratifikation im Sinne von\u00a0Art. 322d OR\u00a0vereinbart worden sei, auf deren Ausrichtung weder der H\u00f6he noch dem Grundsatz nach ein Rechtsanspruch bestehe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erstinstanzliches Gericht<\/h3>\n<p>Mit Entscheid vom 19. August 2019 verpflichtete das erstinstanzliche Gericht die Arbeitgeberin, dem Arbeitnehmer f\u00fcr das Kalenderjahr 2017 Fr. 26&#8217;400.45 brutto zuz\u00fcglich Zins von 5 % seit 1. Februar 2018 zu bezahlen, schrieb die Klage betreffend die Forderung f\u00fcr den Januar 2018 aufgrund nachtr\u00e4glicher Zahlung als gegenstandslos ab. Es qualifizierte die strittige Vertragsklausel als unechte Gratifikation, die dem Arbeitnehmer einen Anspruch von mindestens 20 % seines Bruttojahreslohns verschaffe und bloss f\u00fcr einen dar\u00fcber hinausgehenden Teil freiwilligen Charakter aufweise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zweitinstanzliches Gericht<\/h3>\n<p>Die Berufungsinstanz erwog wie die Erstinstanz, die Parteien h\u00e4tten eine unechte Gratifikation vereinbart. Diese sei im Grundsatz geschuldet und habe lediglich was die H\u00f6he anbelangt teilweise im Ermessen der Arbeitgeberin gestanden. Im Unterschied zur Erstinstanz hielt das Kantonsgericht jedoch daf\u00fcr, dass die Gratifikation nicht zwingend mindestens 20 % des Bruttojahreslohns betrage; sie k\u00f6nne auch weniger hoch ausfallen und gegebenenfalls ganz wegfallen. Anhand der bekannten und der von der Arbeitgeberin offengelegten Berechnungsfaktoren lasse sich der Bonus f\u00fcr das Jahr 2017 auf Fr. 25&#8217;735.65 beziffern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Anspruch auf einen Bonus<\/h3>\n<p>Das Bundesgericht best\u00e4tigte, dass der Arbeitnehmer grunds\u00e4tzlich einen Anspruch gegen die Arbeitnehmerin auf Ausrichtung eines Bonus f\u00fcr das Jahr 2017 habe.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss der Vorinstanz h\u00e4tten die ersten beiden Faktoren zur Berechnung der variablen Verg\u00fctung (&#8222;Eligible Base Salary&#8220; [nachfolgend: EBS] und &#8222;Bonus Target&#8220; [nachfolgend: BT]) festgestanden. Auf diese hatte die Beschwerdef\u00fchrerin keinen Einfluss. Der dritte Faktor, der BPF, setzte sich zu 40 % aus den Erfolgsindikatoren des Gesamtkonzerns (&#8222;A.________ Key Performance Indicators&#8220;; nachfolgend: TKPI) und zu 60 % aus den Erfolgsindikatoren der Unternehmenseinheit des Arbeitnehmers (&#8222;Business Unit Key Performance Indicators&#8220;; nachfolgend: BUKPI) zusammen. Bei der Berechnung des BPF stand der Arbeitgeberin nach der Vorinstanz ein gewisser Ermessensspielraum zu. Betreffend die Kalkulation des letzten Faktors, des IPF, erwog die Vorinstanz, anhand von vorformulierten Aufgaben, Zieldetails und Erfolgsmessungsfaktoren sei zwar eine gewisse Objektivit\u00e4t angestrebt worden. Allerdings sei der Arbeitnehmerin jedenfalls bei der Einordnung der Leistungen des Beschwerdegegners unter die vorgegebenen Definitionen &#8222;Outstanding Performance&#8220;, &#8222;Successful Performance&#8220; oder &#8222;Needs Improvement&#8220; sowie bei der Festlegung des exakten Zielerf\u00fcllungsgrads ein relativ weiter Ermessensspielraum zugestanden.<\/p>\n<p>Die Arbeitnehmerin h\u00e4tte ausschliesslich auf die beiden letztgenannten Berechnungsfaktoren (BPF und IPF) Einfluss nehmen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die ersten beiden feststanden. Ihr Einfluss war jedoch gem\u00e4ss den vorinstanzlichen Erw\u00e4gungen beschr\u00e4nkt, da in die Berechnung von BPF und IPF auch objektiv bestimmbare Werte einflossen. Damit leitete die Vorinstanz aus dem Vertragstext zu Recht ab, dass der Beschwerdef\u00fchrerin bei der Kalkulation des Bonus zwar ein Ermessen zustand, dieses jedoch nicht derart ausgepr\u00e4gt war, dass davon ausgegangen werden m\u00fcsste, die Zusprache des Bonus sei freiwillig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Falsche Berechnung des Bonus<\/h3>\n<p>Umstritten war sodann, ob die Arbeitgeberin selbst bei Annahme einer unechten Gratifikation den Bonus f\u00fcr das Jahr 2017 aufgrund des schlechten Gesch\u00e4ftsergebnisses des Konzerns ohne Anwendung der Bonusformel (EBS x BT x BPF x IPF) streichen durfte. Das Bundesgericht verneinte dies:<\/p>\n<p><em>Ist die Gratifikation im Grundsatz vereinbart, darf der Arbeitgeber diese nicht gest\u00fctzt auf Umst\u00e4nde k\u00fcrzen, von denen der Arbeitnehmer nach Treu und Glauben nicht annehmen muss, sie seien f\u00fcr die Ausrichtung der Gratifikation beziehungsweise deren Umfang von Belang. [&#8230;]&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-III-313%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page313\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 136 III 313<\/a> E. 2). Daraus kann indes nicht abgeleitet werden, dass sich die Beschwerdef\u00fchrerin \u00fcber die vereinbarte Berechnungsformel hinwegsetzen und den Bonus mit null Franken beziffern k\u00f6nnte. Dass eine derartige M\u00f6glichkeit bestand, ergibt sich aus den Erw\u00e4gungen der Vorinstanz nicht. Im Gegenteil erachtete diese die konsensual vereinbarte Berechnungsformel als massgebend. Inwiefern diese vorliegend aufgrund des angeblich schlechten Gesch\u00e4ftsergebnisses des Konzerns nicht anwendbar w\u00e4re, legt die Beschwerdef\u00fchrerin nicht dar. Es ist mithin nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdegegner damit h\u00e4tte rechnen m\u00fcssen, dass die Beschwerdef\u00fchrerin ausschliesslich aufgrund des angeblich schlechten Gesch\u00e4ftsgangs und ohne Anwendung der Formel die Ausrichtung eines Bonus h\u00e4tte verweigern d\u00fcrfen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere Beitr\u00e4ge zum Thema Bonus:<\/h4>\n<ul>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/11\/05\/akzessorietaet-des-bonus-oger-zh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akzessoriet\u00e4t des Bonus (OGer ZH)<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/08\/10\/die-auslegung-von-bonusplaenen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Auslegung von Bonuspl\u00e4nen<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/05\/uebersicht-ueber-die-bonusrechtsprechung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersicht \u00fcber die Bonusrechtsprechung<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/03\/12\/bonuskuerzung-bei-mutterschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonusk\u00fcrzung bei Mutterschaft?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/01\/09\/bonus-lohn-oder-echte-oder-unechte-gratifikation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonus \u2013 Lohn oder (echte oder unechte) Gratifikation?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/01\/07\/bounus-bei-mittleren-und-hoeheren-einkommen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonus bei mittleren und h\u00f6heren Einkommen<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/08\/31\/der-garantierte-bonus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der garantierte Bonus \u2013 geschuldet?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2015\/09\/01\/immer-wieder-der-bonus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immer wieder der Bonus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/12\/24\/drei-bedeutungen-des-bonus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bedeutungen des Bonus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/03\/19\/bonus-als-lohnbestandteil-qualifiziert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonus als Lohnbestandteil qualifiziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/10\/03\/bonus-subjektivitaet-gratifikation\/\">Bonus \u2013 Subjektivit\u00e4t = Gratifikation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/03\/04\/freiwilliger-bonus-trotz-berechnungsbeispiel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiwilliger Bonus trotz Berechnungsbeispiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/03\/18\/bonuswegfall-bei-kuendigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonuswegfall bei K\u00fcndigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/05\/15\/vertraglicher-freiwilligkeitsvorbehalt-beim-bonus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vertraglicher Freiwilligkeitsvorbehalt beim Bonus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere umfassende Informationen zum Arbeitsrecht finden sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/boris-etter\/arbeitsvertrag\/id\/9783727235108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Urteil\u00a04A_169\/2021\u00a0vom 18. 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