{"id":4467,"date":"2024-10-03T20:34:34","date_gmt":"2024-10-03T18:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=4467"},"modified":"2024-10-03T20:34:34","modified_gmt":"2024-10-03T18:34:34","slug":"alter-als-dispensationsgrund-fuer-die-schlichtungsverhandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/10\/03\/alter-als-dispensationsgrund-fuer-die-schlichtungsverhandlung\/","title":{"rendered":"Alter als Dispensationsgrund f\u00fcr die Schlichtungsverhandlung"},"content":{"rendered":"<p>Im Verfahren <a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-08-2024-4A_317-2024&amp;lang=de&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGer 4A_317\/2024<\/a> ging es insbesondere um die Frage, ob eine 81-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin zu Recht von der Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung dispensiert wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sachverhalt<\/h3>\n<p>Dem Entscheid des Bundesgerichts lag der folgende Sachverhalt zugrunde:<\/p>\n<p>Die 81-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin beantragte eine Ausgleichszahlung gem\u00e4ss Art. 105 des Fusionsgesetzes. Nach Erhalt der Vorladung zur Schlichtungsverhandlung ersuchte sie um Dispensation von der pers\u00f6nlichen Erscheinungspflicht aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters. Die Beklagte wurde \u00fcber das Gesuch und dessen Bewilligung erst im Rahmen der Schlichtungsverhandlung in Kenntnis gesetzt. Im Gegensatz zur Kl\u00e4gerin verf\u00fcgte die Beklagte \u00fcber keinen Rechtsbeistand:<\/p>\n<p>In ihrem Schlichtungsgesuch beim Friedensrichteramt Kreis II des Kantons Aargau beantragte die Kl\u00e4gerin, dass zu ihren Gunsten aufgrund der Fusion &#8222;eine angemessene Ausgleichszahlung&#8220; festzusetzen sei. Nach Erhalt der Vorladung zur Schlichtungsverhandlung stellte die Kl\u00e4gerin ein Gesuch um Dispensation vom pers\u00f6nlichen Erscheinen zur Schlichtungsverhandlung. Eine Generalvollmacht mit Vertretungsbefugnis des Sohnes zugunsten der Kl\u00e4gerin wurde beigelegt. Die Schlichtungsverhandlung fand am 22. September 2022 statt, zu welcher die Kl\u00e4gerin nicht pers\u00f6nlich erschien. Mangels Einigung wurde der Kl\u00e4gerin am gleichen Tag die Klagebewilligung erteilt. Im Gerichtsverfahren machte die Beklagte geltend, die Kl\u00e4gerin h\u00e4tte vom Schlichtungsverfahren nicht dispensiert werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pers\u00f6nliche Erscheinungspflicht<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich geht einem Gerichtsverfahren ein Schlichtungsverfahren voraus (zu den Ausnahmen ziehe Art. 198 f. ZPO, so etwa f\u00fcr Verfahren im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes, etc.).<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Art. 204 ZPO m\u00fcssen Parteien pers\u00f6nlich an der Schlichtungsverhandlung erscheinen (zu den Ausnahmen siehe Art. 198 f. ZPO). Hintergrund dieser Spezialregel f\u00fcr das Schlichtungsverfahren war die \u00dcberlegung, dass eine Schlichtungsverhandlung meist dann am aussichtsreichsten ist, wenn die Parteien pers\u00f6nlich erscheinen, da nur so eine wirkliche Aussprache stattfinden kann. Auch wenn sich die Parteien begleiten lassen d\u00fcrfen, sollen sie sich an der Verhandlung doch prim\u00e4r selber \u00e4ussern. Durch die Pflicht zum pers\u00f6nlichen Erscheinen soll mithin ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch zwischen den Parteien vor der allf\u00e4lligen Klageeinreichung erm\u00f6glicht werden.\u00a0Art. 204 Abs. 1 ZPO\u00a0zielt in diesem Sinne \u2013 wie das Schlichtungsverfahren \u00fcberhaupt \u2013 darauf ab, diejenigen Personen zu einer Aussprache zusammenzubringen, die sich miteinander im Streit befinden und die \u00fcber den Streitgegenstand auch selber verf\u00fcgen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Vertreten lassen kann man sich nur, wer<\/p>\n<ul>\n<li>einen ausserkantonalen oder ausl\u00e4ndischen Wohnsitz hat<\/li>\n<li>wegen Krankheit Alter oder anderen wichtigen Gr\u00fcnden verhindert ist<\/li>\n<li>in Streitigkeiten nach Art. 243 ZPO (vereinfachtes Verfahren) als Arbeitgeber bzw. als Versicherer eine angestellte Person oder als Vermieter die Liegenschaftenverwaltung delegiert, sofern diese zum Abschluss eines Vergleichs erm\u00e4chtigt sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kantonale Vorinstanz<\/h3>\n<p>Die Vorinstanz hielt im Wesentlichen fest, die Kl\u00e4gerin habe in ihrem Dispensationsgesuch f\u00fcr das Schlichtungsverfahren ihr Alter als Grund angegeben. Die Beklagte sei zwar erst anl\u00e4sslich der Schlichtungsverhandlung \u00fcber die Dispensation informiert worden. Es k\u00f6nne allerdings offenbleiben, ob diese Mitteilung versp\u00e4tet erfolgt sei, da die Beschwerdef\u00fchrerin ohnehin nur eine Verschiebung der Schlichtungsverhandlung h\u00e4tte beantragen k\u00f6nnen, was sie aber nicht getan habe. Unerheblich sei auch, ob die Beschwerdegegnerin ihr Alter bereits im Schlichtungsverfahren habe nachweisen k\u00f6nnen. Entscheidend sei einzig, ob sie im erstinstanzlichen Verfahren nachweisen konnte, dass sie aufgrund ihres Alters gem\u00e4ss Art. 204 Abs. 3 lit. b ZPO nicht pers\u00f6nlich an der Schlichtungsverhandlung habe erscheinen m\u00fcssen. Es sei sodann davon auszugehen, dass gem\u00e4ss Art. 204 Abs. 3 lit. b ZPO ein gewisses Alter per se als Dispensationsgrund gelte, weil damit die Vermutung einhergehe, dass die betroffene Person aufgrund gewisser Leiden oder Einschr\u00e4nkungen der Schlichtungsverhandlung nicht mehr so gut folgen k\u00f6nne. Jedenfalls liege das Alter der Kl\u00e4gerin mit 81 Jahren deutlich \u00fcber der von Art. 204 Abs. 3 lit. b ZPO vorausgesetzten Altersgrenze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Argumentation vor Bundesgericht<\/h3>\n<p>Die Beklagte beanstandete das vorinstanzliche Urteil in verschiedener Hinsicht. Zusammengefasst machte sie geltend, die Vorinstanz sei aktenwidrig davon ausgegangen, die Kl\u00e4gerin sei wegen ihres Alters von der Schlichtungsverhandlung dispensiert worden. Die Kl\u00e4gerin sei n\u00e4mlich aus &#8222;gesundheitlichen Gr\u00fcnden&#8220; und damit wegen Krankheit dispensiert worden. Die Vorinstanz gehe auch fehl in der Annahme, die Kl\u00e4gerin habe ihr Dispensationsgesuch erst im erstinstanzlichen Verfahren beweisen m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich entscheide der Friedensrichter \u00fcber das Dispensationsgesuch, w\u00e4hrend das erstinstanzliche Bezirksgericht die G\u00fcltigkeit der Klagebewilligung pr\u00fcfe. Es sei daher notwendig, dass die gesuchstellende Partei ihr Gesuch vor der Schlichtungsverhandlung stelle, belege und begr\u00fcnde, was die Kl\u00e4gerin gerade nicht getan habe. Schliesslich habe die Vorinstanz auch\u00a0Art. 204 Abs. 3 lit. b ZPO\u00a0verletzt, indem sie bei der Kl\u00e4gerin aufgrund ihres Alters von einem zul\u00e4ssigen Dispensationsgrund ausgegangen sei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Handeln nach Treu und Glauben<\/h3>\n<p>Das BGer setzte sich mit der Begr\u00fcndung der Vorinstanz und der Frage, ob das Alter per se einen Dispensationsgrund dargestellt, nicht auseinander. Es h\u00e4lt fest, dass verfahrensrechtliche Einwendungen bei erster Gelegenheit nach dessen Kenntnisnahme vorzubringen sind. Die Beklagte h\u00e4tte deshalb bereits bei der Schlichtungsverhandlung auf die pers\u00f6nliche Teilnahme der Kl\u00e4gerin insistieren m\u00fcssen. Sie k\u00f6nne sich vor Gericht deshalb nicht mehr auf die Ung\u00fcltigkeit der Klagebewilligung berufen:<\/p>\n<p><em><strong>5.1.<\/strong>\u00a0Alle am Zivilprozess beteiligten Personen haben nach Treu und Glauben zu handeln (Art. 52 ZPO; vgl. weiter\u00a0Art. 5 Abs. 3 BV). Sie sind daher gehalten, verfahrensrechtliche Einwendungen so fr\u00fch wie m\u00f6glich vorzubringen, mithin bei erster Gelegenheit nach Kenntnisnahme des Mangels. Ansonsten k\u00f6nnen sie diese nicht mehr erheben (<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-66%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page66\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 143 V 66<\/a>\u00a0E. 4.3;\u00a0<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-I-271%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page271\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">140 I 271<\/a>\u00a0E. 8.4.3;\u00a0<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-374%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page374\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">138 III 374<\/a>\u00a0E. 4.3.2.). Aus diesem Grund muss die beklagte Partei, die am Schlichtungsverfahren teilnimmt, auf der pers\u00f6nlichen Teilnahme bzw. rechtskonformen Vertretung der kl\u00e4gerischen Partei insistieren (<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F149-III-12%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 149 III 12<\/a>\u00a0E. 3.2.1) und kann sich nicht mehr vor Gericht auf die Ung\u00fcltigkeit der Klagebewilligung berufen (<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F149-III-12%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page12\">BGE 149 III 12<\/a>;\u00a0<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-III-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page265\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">146 III 265<\/a>\u00a0E. 5.5.3). Demnach h\u00e4tte im vorliegenden Fall zur erfolgreichen Geltendmachung der fehlenden G\u00fcltigkeit der Klagebewilligung die Beschwerdef\u00fchrerin als Beklagte bereits im Schlichtungsverfahren ausdr\u00fccklich auf die pers\u00f6nliche Teilnahme der Beschwerdegegnerin bestehen m\u00fcssen (vgl.\u00a0<a href=\"http:\/\/relevancy.bger.ch\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-70%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page70\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGE 140 III 70<\/a>\u00a0E. 5). \u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere umfassende Informationen zum Arbeitsrecht finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/boris-etter\/arbeitsvertrag\/id\/9783727235108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Umfassende Informationen zum Gleichstellungsrecht finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/gleichstellungsgesetz-glg\/id\/9783727222047\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Verfahren BGer 4A_317\/2024 ging es insbesondere um die Frage, ob eine 81-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin zu Recht von der Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung dispensiert wurde. &nbsp; Sachverhalt Dem Entscheid des Bundesgerichts lag der folgende Sachverhalt zugrunde: Die 81-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin beantragte eine Ausgleichszahlung gem\u00e4ss Art. 105 des Fusionsgesetzes. 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