{"id":4939,"date":"2026-02-02T17:29:59","date_gmt":"2026-02-02T16:29:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=4939"},"modified":"2026-02-02T18:15:38","modified_gmt":"2026-02-02T17:15:38","slug":"bundesgericht-bestaetigt-verurteilung-eines-auslaendischen-staates-im-genfer-arbeitsstreit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2026\/02\/02\/bundesgericht-bestaetigt-verurteilung-eines-auslaendischen-staates-im-genfer-arbeitsstreit\/","title":{"rendered":"Bundesgericht best\u00e4tigt Verurteilung eines ausl\u00e4ndischen Staates im Genfer Arbeitsstreit"},"content":{"rendered":"<p>Ein j\u00fcngst ergangenes Urteil des Bundesgerichts (BGer 4A_255\/2025 vom 29. Dezember 2025) betrifft ein arbeitsrechtliches Verfahren mit internationalem Einschlag, das in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist. Im Zentrum stand ein langj\u00e4hriger Koch einer ausl\u00e4ndischen Botschaft in Genf, der nach seiner Entlassung umfangreiche Lohn- und Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche geltend machte. Das Bundesgericht best\u00e4tigte letztinstanzlich eine Verurteilung des ausl\u00e4ndischen Staates zur Zahlung von rund CHF 552&#8217;000.\u2013.<\/p>\n<p>Der Entscheid ist besonders lehrreich in Bezug auf:<\/p>\n<ul>\n<li>die Grenzen der Staatenimmunit\u00e4t im Arbeitsrecht,<\/li>\n<li>die Qualifikation von Botschaftspersonal als lokales Personal,<\/li>\n<li>das anwendbare materielle Recht, sowie<\/li>\n<li>die drastischen Folgen prozessualer S\u00e4umnis im ordentlichen Zivilverfahren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sachverhalt<\/h3>\n<p>Der Kl\u00e4ger, ein 1966 geborener ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6riger, war von 1. November 2008 bis 30. November 2016 an der Residenz des Botschafters eines ausl\u00e4ndischen Staates in Genf t\u00e4tig. Er arbeitete als Koch, ma\u00eetre d\u2019h\u00f4tel und Hilfskoch. Seine Aufgaben umfassten insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>Zubereitung s\u00e4mtlicher Mahlzeiten (Fr\u00fchst\u00fcck, Mittag- und Abendessen),<\/li>\n<li>Bereitstellung von Snacks w\u00e4hrend des Tages,<\/li>\n<li>Pr\u00e4senzzeiten von fr\u00fchmorgens bis abends,<\/li>\n<li>regelm\u00e4ssige Arbeit an Wochenenden und Sonntagen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Arbeitnehmer war weder logiert noch verpflegt und verf\u00fcgte \u00fcber eine Legitimationskarte E des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (EDA) f\u00fcr Servicepersonal der Mission.<\/p>\n<p>Nachdem der Arbeitnehmer begonnen hatte, den in Genf empfohlenen Lohn f\u00fcr K\u00f6che geltend zu machen, wurde das Arbeitsverh\u00e4ltnis beendet. In der Folge machte er erhebliche finanzielle Anspr\u00fcche geltend, insbesondere f\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>Lohndifferenzen,<\/li>\n<li>\u00dcberstunden,<\/li>\n<li>Sonntagsarbeit,<\/li>\n<li>nicht bezogene Ferien im Jahr 2016.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Klage belief sich auf \u00fcber CHF 670&#8217;000.\u2013.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Prozessgeschichte: Ein Verfahren mit mehreren Etappen<\/h3>\n<p>Nach erfolgloser Schlichtung reichte der Arbeitnehmer Klage beim Tribunal des prud\u2019hommes des Kantons Genf ein. Bereits zu Beginn stellte sich die zentrale Frage, ob sich der beklagte Staat auf seine Immunit\u00e4t von der Gerichtsbarkeit berufen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Genfer Arbeitsgerichte verneinten die Staatenimmunit\u00e4t in einem selbstst\u00e4ndig er\u00f6ffneten Zwischenentscheid. Dieser Entscheid wurde:<\/p>\n<ul>\n<li>von der kantonalen Rechtsmittelinstanz best\u00e4tigt und<\/li>\n<li>schliesslich auch vom Bundesgericht (Urteil 4A_308\/2022) gesch\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit war die Zust\u00e4ndigkeit der Genfer Arbeitsgerichte endg\u00fcltig gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>In der Hauptsache zeigte sich ein aussergew\u00f6hnlicher prozessualer Verlauf: Der Staat reichte zun\u00e4chst eine formell mangelhafte Klageantwort ein. Trotz Nachfrist gem\u00e4ss Art. 221 ZPO wurde keine fristgerechte, gesetzeskonforme Antwort eingereicht. Eine sp\u00e4tere Eingabe erfolgte erst Monate sp\u00e4ter und wurde als versp\u00e4tet qualifiziert. Das Gericht stellte daher formell den S\u00e4umnisfall fest und entschied gest\u00fctzt auf <strong>Art. 223 Abs. 2 ZPO.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Keine Staatenimmunit\u00e4t bei lokalen Arbeitsverh\u00e4ltnissen<\/h3>\n<p>Materiellrechtlich best\u00e4tigten die Gerichte eine mittlerweile gefestigte Praxis:<\/p>\n<p>Zentral war Art. 11 des UNO-\u00dcbereinkommens \u00fcber die Immunit\u00e4t der Staaten und ihres Verm\u00f6gens (2004). Danach besteht grunds\u00e4tzlich keine Immunit\u00e4t bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, sofern keine der aufagez\u00e4hlten Ausnahmen greift.<\/p>\n<p>Ein ausl\u00e4ndischer Staat kann sich nicht auf Staatenimmunit\u00e4t berufen, wenn:<\/p>\n<ul>\n<li>ein privatrechtlicher Arbeitsvertrag vorliegt,<\/li>\n<li>die Arbeit auf dem Gebiet der Schweiz ausge\u00fcbt wird,<\/li>\n<li>die T\u00e4tigkeit nicht hoheitlicher Natur ist, und<\/li>\n<li>der Arbeitnehmer seinen gew\u00f6hnlichen Aufenthalt in der Schweiz hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Pour aboutir \u00e0 cette conclusion, la Chambre des prud&#8217;hommes a retenu que les parties avaient conclu un contrat de travail, relevant du droit priv\u00e9, qui portait sur une activit\u00e9 de cuisinier exerc\u00e9e \u00e0 l&#8217;Ambassade, \u00e0 Gen\u00e8ve, ville dans laquelle l&#8217;employ\u00e9 s&#8217;\u00e9tait cr\u00e9\u00e9 une r\u00e9sidence permanente. En droit, l&#8217;absence d&#8217;immunit\u00e9 de l&#8217;\u00c9tat d\u00e9fendeur dans ce litige prud&#8217;homal r\u00e9sultait de l&#8217;art. 11 par. 1 de la Convention des Nations Unies sur les immunit\u00e9s juridictionnelles des \u00c9tats et de leurs biens du 2 d\u00e9cembre 2004 (CNUIJE; publi\u00e9e in FF 2009 1481 ss), qui dispose qu&#8217;\u00ab\u00e0 moins que les \u00c9tats concern\u00e9s n&#8217;en conviennent autrement, un \u00c9tat ne peut invoquer l&#8217;immunit\u00e9 de juridiction devant un tribunal d&#8217;un autre \u00c9tat, comp\u00e9tent en l&#8217;esp\u00e8ce, dans une proc\u00e9dure se rapportant \u00e0 un contrat de travail entre l&#8217;\u00c9tat et une personne physique pour un travail accompli ou devant \u00eatre accompli, en totalit\u00e9 ou en partie, sur le territoire de cet autre \u00c9tat\u00bb. Aucune des exceptions \u00e0 cette r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9rale pr\u00e9vues \u00e0 l&#8217;art. 11 par. 2 CNUIJE n&#8217;avait \u00e9t\u00e9 prouv\u00e9e par l&#8217;\u00c9tat d\u00e9fendeur. En particulier, le cuisinier, ex\u00e9cutant des t\u00e2ches domestiques rang\u00e9es dans le travail dit subalterne, ne remplissait manifestement pas une fonction li\u00e9e \u00e0 l&#8217;exercice de la puissance publique (cf. art. 11 par. 2 let. a CNUIJE), pas plus qu&#8217;il ne jouissait du statut diplomatique \u00e9voqu\u00e9 \u00e0 l&#8217;art. 11 par. 2 let. b\/iv CNUIJE; par ailleurs, l&#8217;employ\u00e9, certes de nationalit\u00e9 de A.________, avait sa r\u00e9sidence permanente \u00e0 Gen\u00e8ve de sorte qu&#8217;il disposait d&#8217;un lien suffisant avec la Suisse (cf.\u00a0art. 11 par. 2 let. e CNUIJE).\u00a0<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr lokal rekrutiertes Service- oder Haushaltspersonal ist die Berufung auf Staatenimmunit\u00e4t somit in der Regel ausgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wann ist eine Sache spruchreif?<\/h3>\n<p>Der zentrale Streitpunkt vor Bundesgericht (<a href=\"https:\/\/search.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza:\/\/29-12-2025-4A_255-2025&amp;lang=de&amp;zoom=&amp;type=show_document\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGer 4A_255\/2025 vom 29. Dezember 2025<\/a>) betraf die Frage, ob die Vorinstanzen trotz S\u00e4umnis des Beklagten materiell entscheiden durften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Grunds\u00e4tze nach Art. 223 ZPO<\/h4>\n<p>Art. 223 ZPO regelt die Folgen bei vers\u00e4umter Klageantwort. Der s\u00e4umigen beklagten Partei wird dabei zun\u00e4chst ausnahmsweise eine kurze Nachfrist f\u00fcr deren Einreichung angesetzt (Art. 223 Abs. 1 ZPO). Reicht die beklagte Partei auch innert Nachfrist keine Klageantwort ein, trifft das Gericht einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist; andernfalls l\u00e4dt es zur Hauptverhandlung vor (Art. 223 Abs. 2 ZPO).<\/p>\n<p>\u00dcber den Fortgang des Verfahrens entscheidet somit gem\u00e4ss Art. 223 Abs. 2 ZPO die Spruchreife der Angelegenheit. Die Angelegenheit ist spruchreif i.S.v. Art. 223 Abs. 2 ZPO, wenn nach Massgabe der einschl\u00e4gigen Rechtsnormen ein Entscheid \u00fcber das kl\u00e4gerische Rechtsbegehren ergehen kann. An der Spruchreife der Angelegenheit fehlt es jedoch dann, wenn die Vorbringen der klagenden Partei unklar, widerspr\u00fcchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollst\u00e4ndig i.S.v. Art. 56 ZPO sind (KILLIAS, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2012, N 11 zu Art. 223; WILLISEGGER, in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2013, N 20 zu Art. 223; PAHUD, DIKE-Komm.-ZPO, Z\u00fcrich\/St. Gallen 2011, N 3 und 6 zu Art. 223), gleich wohl aber bereits Frist zur Beantwortung der Klage angesetzt worden ist (PAHUD, a.a.O., N 6 zu Art. 223). Nicht spruchreif ist die Angelegenheit auch, wenn das Gericht an der Richtigkeit einer von der klagenden Partei vorgebrachten (unbestrittenen) Tatsachenbehauptung erhebliche Zweifel hat, so dass gem\u00e4ss Art. 153 Abs. 2 ZPO von Amtes wegen Beweise erhoben werden k\u00f6nnen (PAHUD, a.a.O., N 6 zu Art. 223).<\/p>\n<p>Ist die Voraussetzung der Spruchreife gegeben, trifft das Gericht bei definitiv vers\u00e4umter Klageantwort gest\u00fctzt auf die unbestritten gebliebenen Vorbringen der klagenden Partei einen Endentscheid. Das Gericht ordnet dabei weder einen zweiten Schriftenwechsel an noch l\u00e4dt es zur Hauptverhandlung vor (KILLIAS, a.a.O., N 10 zu Art. 223; PAHUD, a.a.O., N 3 zu Art. 223; WILLISEGGER, a.a.O., N 20 f. zu Art. 223). Ist die Klageantwort ausgeblieben, stellt sich auch die Frage der Replik nicht. Die klagende Partei kann daher nicht darauf vertrauen, mit einer Replik oder in einer Instruktionsverhandlung noch neue Tatsachen und Beweismittel vortragen bzw. den Standpunkt verbessern zu k\u00f6nnen (LEUENBERGER, in: Sutter-Somm\/Hasenb\u00f6hler\/Leuenberger, ZPO Komm., 2. Aufl., Z\u00fcrich 2013, N 6 zu Art. 223). Der Endentscheid kann dabei entweder in einem Nichteintretensentscheid oder in einem Sachentscheid bestehen (WILLISEGGER, a.a.O., N 21 zu Art. 223). Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, ergeht zugunsten der klagenden Partei ein Sachentscheid, wenn im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen die erforderlichen Tatsachenbehauptungen aufgestellt wurden, der Klagegrund hinreichend substanziiert vorgetragen wurde und \u2013 dar\u00fcber hinaus \u2013 das Gericht an der Richtigkeit der kl\u00e4gerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Ist die Klage dagegen nicht schl\u00fcssig, also bereits nach dem Vorbringen der klagenden Partei nicht begr\u00fcndet, ist sie trotz S\u00e4umnis der beklagten Partei abzuweisen (WILLISEGGER, a.a.O., N 21 ff. zu Art. 223; PAHUD, a.a.O., N 3 zu Art. 223).<\/p>\n<p>Das Gericht hat bei der Anspruchspr\u00fcfung auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu ber\u00fccksichtigen, soweit diese in der Klage selbst angef\u00fchrt sind. Dagegen darf es andere Tatsachen, die aus den Akten ersichtlich sind, grunds\u00e4tzlich nicht ber\u00fccksichtigen; denn dem Gericht ist es im Anwendungsbereich des Verhandlungsgrundsatzes i.S.v. Art. 55 Abs. 1 ZPO verwehrt, eine ungen\u00fcgend substanziierte Klage unter R\u00fcckgriff auf die Akten zu erg\u00e4nzen und gest\u00fctzt darauf die Klage gutzuheissen. Vorbehalten bleibt stets die Beurteilung der Prozessvoraussetzungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Keine Pflicht zur richterlichen Nachfrage<\/h4>\n<p>Das Bundesgericht hielt fest:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Klage enthielt s\u00e4mtliche notwendigen Tatsachen (Arbeitszeit, Lohn, Dauer, Ferien).<\/li>\n<li>Zu jedem Sachverhalt wurden Beweismittel oder Beweisofferten bezeichnet.<\/li>\n<li>Die geltend gemachten Anspr\u00fcche waren nicht offensichtlich unglaubw\u00fcrdig, selbst bei hoher Summe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit bestand:<\/p>\n<ul>\n<li>keine Pflicht zur richterlichen Nachfrage (Art. 56 ZPO),<\/li>\n<li>keine Pflicht zur Beweisabnahme von Amtes wegen (Art. 153 Abs. 2 ZPO).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neue Tatsachen und Beweise des Staates im Berufungsverfahren qualifizierten zu Recht als unzul\u00e4ssige unechte Noven.<\/p>\n<p><em>5.<\/em><\/p>\n<p><em>La recourante se plaint en vrac de violations des art. 56, 153, 147, 223 et 317 al. 1 CPC.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Elle ne nie pas l&#8217;absence de contestation des faits all\u00e9gu\u00e9s dans la demande faute d&#8217;une r\u00e9ponse non-vici\u00e9e d\u00e9pos\u00e9e \u00e0 temps, mais pr\u00e9tend que cette demande serait manifestement incompl\u00e8te. Aucune preuve imm\u00e9diatement disponible n&#8217;aurait \u00e9t\u00e9 produite par le demandeur en rapport avec la date de d\u00e9but du travail, le logement et la nourriture fournis durant la p\u00e9riode de travail, la date du licenciement, le montant du salaire, les horaires et les jours de travail, l&#8217;absence de vacances en 2016, le non-paiement du salaire pendant le d\u00e9lai de cong\u00e9, ainsi qu&#8217;avec l&#8217;existence d&#8217;heures suppl\u00e9mentaires. En outre, les pr\u00e9tentions tr\u00e8s importantes formul\u00e9es dans la demande (plus de 670&#8217;000 fr.) auraient d\u00fb para\u00eetre hautement invraisemblables \u00e0 l&#8217;aune de la petitesse des all\u00e9gations et du manque de preuve \u00e0 leur appui, de sorte que les autorit\u00e9s pr\u00e9c\u00e9dentes auraient d\u00fb \u00e9prouver un doute l\u00e9gitime sur l&#8217;exactitude de ces all\u00e9gu\u00e9s, m\u00eame non valablement contest\u00e9s par la d\u00e9fenderesse. En particulier, l&#8217;impr\u00e9cision des all\u00e9gu\u00e9s contradictoires relatifs aux heures travaill\u00e9es &#8211; 40 heures suppl\u00e9mentaires du lundi au dimanche mais 10 heures travaill\u00e9es le dimanche &#8211; serait amplement suffisante pour cr\u00e9er un doute important dans l&#8217;esprit du juge sur la v\u00e9racit\u00e9 des all\u00e9gations de l&#8217;intim\u00e9. Ces derni\u00e8res auraient ainsi d\u00fb donner lieu \u00e0 une interpellation (art. 56 CPC), un &#8222;examen d&#8217;office&#8220; (art. 153 al. 2 CPC) et une citation aux d\u00e9bats principaux (art. 223 al. 2 CPC), le litige n&#8217;\u00e9tant manifestement pas en \u00e9tat d&#8217;\u00eatre tranch\u00e9 lorsque le Tribunal des prud&#8217;hommes a gard\u00e9 la cause \u00e0 juger dans son ordonnance du 14 d\u00e9cembre 2020.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Par ailleurs, la recourante expose que l&#8217;intim\u00e9 aurait motiv\u00e9 juridiquement ses pr\u00e9tentions pour la premi\u00e8re fois au stade de l&#8217;appel. Par cons\u00e9quent, les faits et les preuves qu&#8217;elle a elle-m\u00eame all\u00e9gu\u00e9s, respectivement produites en appel auraient d\u00fb \u00eatre d\u00e9clar\u00e9s recevables et la cour cantonale aurait viol\u00e9 l&#8217;art. 317 al. 1 CPC\u00a0en ne les prenant pas en consid\u00e9ration.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>5.1.\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>5.1.1.\u00a0Dans le cas particulier, la valeur litigieuse en premi\u00e8re instance \u00e9tait sup\u00e9rieure \u00e0 30&#8217;000 fr. Le litige \u00e9tait donc soumis \u00e0 la proc\u00e9dure ordinaire (art. 243 al. 1 CPC) et r\u00e9gi par la maxime des d\u00e9bats (art. 55 al. 1 CPC;\u00a0art. 247 al. 2 CPC). \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>L&#8217;art. 223 CPC\u00a0d\u00e9crit les cons\u00e9quences, dans la proc\u00e9dure ordinaire, du d\u00e9faut de r\u00e9ponse, soit de l&#8217;absence de d\u00e9p\u00f4t d&#8217;une r\u00e9ponse (le cas \u00e9ch\u00e9ant, rectifi\u00e9e, cf. arr\u00eat 4A_28\/2017 du 28 juin 2017 consid. 2) \u00e0 l&#8217;\u00e9ch\u00e9ance du dernier d\u00e9lai suppl\u00e9mentaire fix\u00e9 par le juge (al. 1). Si la cause est en \u00e9tat d&#8217;\u00eatre jug\u00e9e, une d\u00e9cision finale &#8211; en principe tranchant le fond du litige &#8211; sera rendue; si tel n&#8217;est pas le cas, la cause sera cit\u00e9e aux d\u00e9bats principaux (al. 2).\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Une cause est en \u00e9tat d&#8217;\u00eatre jug\u00e9e (\u00a0spruchreif,\u00a0matura per il giudizio) lorsque le tribunal dispose de tous les \u00e9l\u00e9ments lui permettant de statuer sur le bien-fond\u00e9 ou le mal-fond\u00e9 du droit invoqu\u00e9, ou de refuser d&#8217;entrer en mati\u00e8re. En outre, la proc\u00e9dure prescrite par la loi doit avoir \u00e9t\u00e9 correctement men\u00e9e (<a href=\"https:\/\/search.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-III-394%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page394\">ATF 144 III 394<\/a>\u00a0consid. 4.3.2.2;\u00a0<a href=\"https:\/\/search.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-450%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page450\">140 III 450<\/a>\u00a0consid. 3.2). Lorsque la maxime des d\u00e9bats est applicable, il incombe aux parties d&#8217;all\u00e9guer les faits sur lesquels elles fondent leurs pr\u00e9tentions, de produire les moyens de preuve qui s&#8217;y rapportent (art. 55 al. 1 CPC) et de contester les faits all\u00e9gu\u00e9s par la partie adverse, le juge ne devant administrer les moyens de preuve que sur les faits pertinents et contest\u00e9s (art. 150 al. 1 CPC) (<a href=\"https:\/\/search.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-III-519%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page519\">ATF 144 III 519<\/a>\u00a0consid. 5.1). Les faits doivent en principe \u00eatre all\u00e9gu\u00e9s dans la demande (art. 221 al. 1 let. d CPC). Le d\u00e9fendeur doit exposer dans la r\u00e9ponse quels faits all\u00e9gu\u00e9s dans la demande sont reconnus ou contest\u00e9s (art. 222 al. 2 2\u00e8me phrase CPC). Les faits pertinents all\u00e9gu\u00e9s doivent \u00eatre suffisamment motiv\u00e9s (<a href=\"https:\/\/search.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-III-519%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page519\">ATF 144 III 519<\/a>\u00a0consid. 5.2.1.1). \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>En cas d&#8217;absence de r\u00e9ponse dans le d\u00e9lai de gr\u00e2ce fix\u00e9, l&#8217;admission des conclusions du demandeur suppose ainsi que celui-ci ait motiv\u00e9 sa demande de mani\u00e8re concluante, c&#8217;est-\u00e0-dire qu&#8217;il ait all\u00e9gu\u00e9 tous les faits juridiquement pertinents dont r\u00e9sulte sa pr\u00e9tention. Tel ne sera pas le cas lorsque les all\u00e9gations de la demande ne sont pas claires, sont contradictoires, impr\u00e9cises ou manifestement incompl\u00e8tes, de sorte qu&#8217;une interpellation par le tribunal au sens de l&#8217;art. 56 CPC\u00a0s&#8217;impose (arr\u00eat 5A_545\/2021 du 8 f\u00e9vrier 2022 consid. 4.2 et les r\u00e9f\u00e9rences). Par ailleurs, les faits all\u00e9gu\u00e9s par le demandeur sont certes dispens\u00e9s de preuve, puisque le d\u00e9fendeur d\u00e9faillant n&#8217;a pas indiqu\u00e9 lesquels \u00e9taient contest\u00e9s. N\u00e9anmoins, la cause ne sera pas non plus en \u00e9tat d&#8217;\u00eatre jug\u00e9e lorsqu&#8217;il existe des motifs s\u00e9rieux de douter de l&#8217;exactitude de faits all\u00e9gu\u00e9s dans la demande, demeur\u00e9s non contest\u00e9s, ce qui permet au juge, conform\u00e9ment \u00e0 l&#8217;art. 153 al. 2 CPC\u00a0(\u00a0Kann-Vorschrift), d&#8217;administrer des preuves d&#8217;office m\u00eame lorsque la maxime des d\u00e9bats s&#8217;applique en principe (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, Code de proc\u00e9dure civile, 2\u00a0e\u00a0\u00e9d. 2019, n\u00b0 10 ad\u00a0art. 223 CPC). Les doutes \u00e9prouv\u00e9s par le juge exer\u00e7ant son pouvoir d&#8217;appr\u00e9ciation doivent rev\u00eatir une certaine intensit\u00e9. Ils pourront na\u00eetre par exemple d&#8217;une pr\u00e9sentation des faits dans la demande contredite par les pi\u00e8ces produites, d&#8217;all\u00e9gations invraisemblables ou ne reposant sur aucune appr\u00e9ciation r\u00e9elle des faits (arr\u00eat 5A_545\/2021 pr\u00e9cit\u00e9 consid. 4.2 et les r\u00e9f\u00e9rences; TAPPY, op. cit., n\u00b0 11 ad\u00a0art. 223 CPC). \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>5.1.2.\u00a0En l&#8217;esp\u00e8ce, l&#8217;intim\u00e9 a all\u00e9gu\u00e9 dans sa demande tous les faits n\u00e9cessaires pour que le tribunal puisse statuer sur ses pr\u00e9tentions (activit\u00e9 exerc\u00e9e, p\u00e9riode des rapports de travail, horaire de travail, r\u00e9mun\u00e9ration, etc.; cf. consid. 4.1 supra). La recourante ne le nie pas, mais pr\u00e9tend que l&#8217;employ\u00e9 n&#8217;aurait produit aucune preuve pour de nombreux all\u00e9gu\u00e9s. Cette critique tombe d&#8217;embl\u00e9e \u00e0 faux d\u00e8s lors que la cour cantonale a constat\u00e9 que le demandeur avait accompagn\u00e9 chacun de ses all\u00e9gu\u00e9s soit d&#8217;une pi\u00e8ce, soit d&#8217;une offre de preuve. Or, une telle pr\u00e9sentation est conforme au droit de proc\u00e9dure. En effet, seuls les moyens de preuve doivent \u00eatre indiqu\u00e9s dans la demande, les faits ne devant \u00eatre prouv\u00e9s que s&#8217;ils sont contest\u00e9s. Au surplus, la recourante n&#8217;explique pas en quoi les all\u00e9gations de la demande ne seraient pas claires ou seraient contradictoires, impr\u00e9cises ou encore manifestement incompl\u00e8tes au point de justifier une interpellation au sens de l&#8217;art. 56 CPC\u00a0et d&#8217;emp\u00eacher le tribunal de statuer au fond sur la base des all\u00e9gu\u00e9s de la demande. Du reste, s&#8217;agissant de l&#8217;all\u00e9gation non contest\u00e9e des 40 heures suppl\u00e9mentaires par semaine, la cour cantonale a \u00e9t\u00e9 en mesure de rectifier les heures suppl\u00e9mentaires d\u00e9terminantes \u00e0 31,5 heures, puis 32,5 heures par semaine, en sus du travail le dimanche, en se fondant sur d&#8217;autres all\u00e9gu\u00e9s de la demande. \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Par ailleurs, le montant \u00e9lev\u00e9 r\u00e9clam\u00e9 par l&#8217;intim\u00e9 (672&#8217;596 fr. dont 476&#8217;300 fr. pour les heures suppl\u00e9mentaires) n&#8217;appara\u00eet pas en soi exorbitant jusqu&#8217;\u00e0 faire na\u00eetre chez le juge des doutes s\u00e9rieux sur l&#8217;exactitude des all\u00e9gations de la demande, contrairement \u00e0 ce que la recourante soutient. Les pr\u00e9tentions de l&#8217;employ\u00e9 s&#8217;\u00e9tendaient sur une p\u00e9riode de plus de huit ans et les heures suppl\u00e9mentaires all\u00e9gu\u00e9es, certes nombreuses, ne sont pas invraisemblables dans le contexte d&#8217;un travail domestique au service d&#8217;une ambassade, que l&#8217;employ\u00e9 \u00e9tranger effectue souvent longtemps dans l&#8217;ignorance de ses droits. Le juge pouvait d\u00e8s lors sans arbitraire ne pas user de la facult\u00e9 d&#8217;administrer des preuves d&#8217;office que lui conf\u00e8re exceptionnellement l&#8217;art. 153 al. 2 CPC\u00a0dans les causes soumises \u00e0 la maxime des d\u00e9bats.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>En conclusion, la cour cantonale n&#8217;a pas viol\u00e9 le droit f\u00e9d\u00e9ral en jugeant que le tribunal avait consid\u00e9r\u00e9 \u00e0 bon droit que la cause \u00e9tait en \u00e9tat d&#8217;\u00eatre jug\u00e9e avant de rendre le jugement par d\u00e9faut du 27 f\u00e9vrier 2024.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>5.2.\u00a0Comme l&#8217;employ\u00e9 le pr\u00e9conisait dans son appel, la cour cantonale a calcul\u00e9 ses pr\u00e9tentions sur la base de l&#8217;aCTT-TED et du CTT-Edom, et non de l&#8217;ODPr comme l&#8217;avait fait \u00e0 tort le tribunal. Il n&#8217;en demeure pas moins que la Chambre des prud&#8217;hommes s&#8217;est fond\u00e9e sur les m\u00eames faits que le Tribunal des prud&#8217;hommes, \u00e0 savoir ceux all\u00e9gu\u00e9s par le demandeur, dont on vient de voir qu&#8217;ils permettaient \u00e0 bon droit de statuer au fond. C&#8217;est d\u00e8s lors en vain que la recourante pr\u00e9tend, au motif d&#8217;une motivation juridique de l&#8217;intim\u00e9 soi-disant nouvelle en appel, que ses propres all\u00e9gations et preuves, \u00e9cart\u00e9es parce que tardives en premi\u00e8re instance, auraient d\u00fb \u00eatre d\u00e9clar\u00e9es recevables par la cour cantonale. Il s&#8217;agissait de &#8222;faux nova&#8220; qui auraient pu \u00eatre invoqu\u00e9s ou produits devant les premiers juges si la recourante avait fait preuve de diligence en d\u00e9posant une r\u00e9ponse dans les d\u00e9lais. \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Le grief tir\u00e9 d&#8217;une violation de l&#8217;art. 317 al. 1 CPC\u00a0ne peut \u00eatre qu&#8217;\u00e9cart\u00e9.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere Beitr\u00e4ge zu prozessualen Fragen:<\/h4>\n<ul>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/03\/23\/uebersetzung-fremdsprachiger-beweismittel-im-arbeitsprozess\/\">\u00dcbersetzung fremdsprachiger Beweismittel im Arbeitsprozess?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/08\/27\/neue-prozessuale-fristenfalle\/\">Neue prozessuale Fristenfalle<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/02\/12\/keine-strafprozessualen-garantien-bei-internen-untersuchungen\/\">Keine strafprozessualen Garantien bei internen Untersuchungen<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2022\/01\/14\/prozessvertretung-durch-gewerkschaften\/\">Prozessvertretung durch Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/10\/23\/glaubhaftmachung-in-gleichstellungsprozessen\/\">Glaubhaftmachung in Gleichstellungsprozessen<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/02\/28\/geplante-aenderung-der-zivilprozessordnung-auswirkungen-auf-den-arbeitsprozess\/\">Geplante \u00c4nderung der Zivilprozessordnung \u2013 Auswirkungen auf den Arbeitsprozess<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/02\/09\/oertlich-zustaendiges-gericht-beim-arbeitsprozess\/\">\u00d6rtlich zust\u00e4ndiges Gericht beim Arbeitsprozess<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/06\/11\/einsprache-gegen-die-kuendigung-art-336b-or-und-novenschranke\/\">Einsprache gegen die K\u00fcndigung (Art. 336b OR) und Novenschranke<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/03\/02\/schadenersatz-wegen-mobbing-und-soziale-untersuchungsmaxime\/\">Schadenersatz wegen Mobbing und soziale Untersuchungsmaxime<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/09\/11\/arbeitsrecht-soziale-untersuchungsmaxime-art-247-abs-2-zpo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsrecht \u2013 soziale Untersuchungsmaxime (Art. 247 Abs. 2 ZPO)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/10\/11\/befangener-gerichtspraesident\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Befangner Gerichtspr\u00e4sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/12\/27\/einschreiben-prepaid-beweisschwierigkeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einschreiben Prepaid \u2013 Beweisschwierigkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2026\/01\/04\/fristenrisiken-bei-postvertraegen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fristenrisiken bei Postvertr\u00e4gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2026\/01\/18\/diplomatische-immunitaet-im-arbeitsrechtsprozess\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diplomatische Immunit\u00e4t im Arbeitsprozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2026\/01\/23\/fernbleiben-von-der-schlichtungsverhandlung-ordnungsbusse-von-chf-600\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fernbleiben von der Schlichtungsverhandlung: Ordnungsbusse von CHF 600.\u2013<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere umfassende Informationen zum Arbeitsrecht finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/boris-etter\/arbeitsvertrag\/id\/9783727235108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Umfassende Informationen zum Gleichstellungsgesetz finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/gleichstellungsgesetz-glg\/id\/9783727222047\/?gclid=EAIaIQobChMIwJjxxde_-gIVkxCLCh2I2wT0EAQYASABEgI08vD_BwE&amp;gclsrc=aw.ds\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Oder folgen Sie uns auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@ArbeitsrechtAktuell007\"><strong>YouTube<\/strong>.<\/a><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein j\u00fcngst ergangenes Urteil des Bundesgerichts (BGer 4A_255\/2025 vom 29. 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