{"id":5112,"date":"2026-06-01T00:02:40","date_gmt":"2026-05-31T22:02:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/?p=5112"},"modified":"2026-05-31T13:16:43","modified_gmt":"2026-05-31T11:16:43","slug":"das-arbeitszeugnis-ist-tot-oder-doch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2026\/06\/01\/das-arbeitszeugnis-ist-tot-oder-doch-nicht\/","title":{"rendered":"Das Arbeitszeugnis ist tot. Oder doch nicht?"},"content":{"rendered":"<p>Wann haben Sie zuletzt ein Arbeitszeugnis wirklich gelesen? Nicht \u00fcberflogen. Nicht nach den \u00fcblichen Codes gesucht. Nicht nur gepr\u00fcft, ob irgendwo \u201ezur vollen Zufriedenheit\u201c steht. Sondern wirklich gelesen.<\/p>\n<p>Das Arbeitszeugnis geh\u00f6rt zu den Dokumenten, die in der Praxis gleichzeitig \u00fcbersch\u00e4tzt und untersch\u00e4tzt werden. \u00dcbersch\u00e4tzt, weil viele immer noch glauben, ein einzelner Satz k\u00f6nne \u00fcber eine Karriere entscheiden. Untersch\u00e4tzt, weil es rechtlich, reputationsm\u00e4ssig und praktisch weiterhin eine erhebliche Bedeutung hat.<\/p>\n<p>Gerade in der Schweiz ist das Arbeitszeugnis mehr als eine h\u00f6fliche Abschiedsgeste. Es ist ein gesetzlich verankerter Anspruch, ein Beweismittel, ein Karrieredokument und nicht selten der Ausl\u00f6ser f\u00fcr Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.<\/p>\n<p>Die eigentliche Frage lautet daher nicht: Brauchen wir Arbeitszeugnisse noch?<\/p>\n<p>Die bessere Frage lautet: Brauchen wir noch Arbeitszeugnisse, wie sie heute oft geschrieben werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der gesetzliche Ausgangspunkt: Jederzeit bedeutet wirklich jederzeit<\/h3>\n<p>Nach Schweizer Arbeitsrecht kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber jederzeit ein Arbeitszeugnis verlangen. Dieses sogenannte qualifizierte Arbeitszeugnis muss sich \u00fcber die Art und Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses sowie \u00fcber Leistung und Verhalten aussprechen.<\/p>\n<p>Wichtig ist das Wort \u201ejederzeit\u201c. Ein Arbeitszeugnis ist nicht nur ein Thema beim Austritt. Auch w\u00e4hrend eines laufenden Arbeitsverh\u00e4ltnisses kann ein Zwischenzeugnis verlangt werden. Das kann etwa bei einem Vorgesetztenwechsel, einer internen Bewerbung, einer Reorganisation, einem Funktionswechsel oder schlicht aus beruflicher Standortbestimmung relevant sein.<\/p>\n<p>Am Ende des Arbeitsverh\u00e4ltnisses steht dann das Schlusszeugnis. Dieses soll die gesamte relevante Besch\u00e4ftigungsdauer abbilden und dem n\u00e4chsten Arbeitgeber ein brauchbares Bild vermitteln.<\/p>\n<p>Der Zeugnisanspruch verschwindet \u00fcbrigens nicht sofort mit dem letzten Arbeitstag. In der Schweiz verj\u00e4hrt der Anspruch grunds\u00e4tzlich erst zehn Jahre nach Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. F\u00fcr Arbeitgeber bedeutet das: Zeugnisprozesse und Personalakten sollten nicht nur bis zum Austritt sauber gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Daneben gibt es eine zweite Variante: die Arbeitsbest\u00e4tigung. Sie beschr\u00e4nkt sich grunds\u00e4tzlich auf Art und Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Sie enth\u00e4lt keine Bewertung von Leistung und Verhalten. In der Praxis kann sie eine sinnvolle Alternative sein, wenn nur ein T\u00e4tigkeitsnachweis ben\u00f6tigt wird oder \u00fcber die Bewertung Streit besteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Arbeitszeugnis hat zwei Jobs \u2013 und genau dort beginnt das Problem<\/h3>\n<p>Das Arbeitszeugnis verfolgt zwei Ziele, die in der Praxis h\u00e4ufig miteinander kollidieren.<\/p>\n<p>Einerseits soll es das berufliche Fortkommen der arbeitnehmenden Person f\u00f6rdern. Es soll also wohlwollend formuliert sein und der betroffenen Person keine unn\u00f6tigen Steine in den Weg legen.<\/p>\n<p>Andererseits soll es k\u00fcnftigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ein m\u00f6glichst zutreffendes Bild vermitteln. Es soll nicht verschleiern, nicht verf\u00e4lschen und nicht mit sch\u00f6nen Worten eine Realit\u00e4t darstellen, die es so nie gab.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich der bekannte Spannungsbogen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wahrheit schl\u00e4gt Wohlwollen<\/li>\n<li>Wohlwollen bedeutet nicht, dass ein Arbeitgeber alles positiv darstellen muss.<\/li>\n<li>Und Wahrheit bedeutet nicht, dass jedes negative Detail in ein Zeugnis geh\u00f6rt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der zentrale Punkt ist: Ein Arbeitszeugnis muss objektiv wahr, klar, vollst\u00e4ndig und gleichzeitig wohlwollend sein. Der Anspruch geht nicht auf ein gutes Arbeitszeugnis, sondern auf ein richtiges Arbeitszeugnis. Das ist ein wichtiger Unterschied.<\/p>\n<p>Ein Arbeitnehmer kann nicht einfach verlangen, dass aus einer soliden Leistung eine hervorragende Leistung wird. Ein Arbeitgeber darf aber auch nicht vage Andeutungen einbauen, die beim Leser Misstrauen wecken, ohne konkret zu erkl\u00e4ren, worum es geht.<\/p>\n<p>Das Arbeitszeugnis soll kein R\u00e4tsel sein. Es soll informieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die vier grossen Zeugnisgrunds\u00e4tze<\/h3>\n<p>Wer Arbeitszeugnisse erstellt oder pr\u00fcft, sollte vier Grunds\u00e4tze kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wahrheit<\/h4>\n<p>Das Zeugnis muss die tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnisse wiedergeben. Das gilt nicht nur f\u00fcr harte Fakten wie Funktion, Eintrittsdatum, Austrittsdatum oder Pensum. Es gilt auch f\u00fcr Werturteile \u00fcber Leistung und Verhalten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist jede Bewertung bis zu einem gewissen Grad subjektiv. Aber sie muss auf Tatsachen beruhen und nach einem nachvollziehbaren, objektiven Massstab erfolgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Klarheit<\/h4>\n<p>Ein Arbeitszeugnis darf nicht schwammig, mehrdeutig oder codiert sein. Formulierungen, die nur Eingeweihte verstehen, sind problematisch. Ebenso kritisch sind S\u00e4tze, die mehr andeuten als aussagen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: \u201eEs gab Unregelm\u00e4ssigkeiten und Verst\u00f6sse gegen interne Regeln.\u201c<\/p>\n<p>Ein solcher Satz klingt schwerwiegend. Aber was genau ist passiert? Welche Regeln wurden verletzt? Wann? In welchem Umfang? War es relevant f\u00fcr die Funktion?<\/p>\n<p>Wenn ein k\u00fcnftiger Arbeitgeber nach der Lekt\u00fcre mehr Fragen als Antworten hat, ist das Zeugnis nicht klar genug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Vollst\u00e4ndigkeit<\/h4>\n<p>Ein Zeugnis muss alle wesentlichen Punkte enthalten, die f\u00fcr eine Gesamtbeurteilung notwendig sind. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Art und Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses, die pr\u00e4genden T\u00e4tigkeiten, die wichtigsten Funktionen, die Leistung und das Verhalten.<\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndigkeit bedeutet aber nicht, dass jeder Vorfall erw\u00e4hnt werden muss. Entscheidend ist, ob eine Information f\u00fcr das Gesamtbild relevant ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wohlwollen<\/h4>\n<p>Das Zeugnis soll das berufliche Fortkommen nicht unn\u00f6tig erschweren. Negative Aussagen m\u00fcssen deshalb zur\u00fcckhaltend, sachlich und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig formuliert werden.<\/p>\n<p>Aber: Das Wohlwollen findet dort seine Grenze, wo das Zeugnis unwahr oder irref\u00fchrend w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was geh\u00f6rt in ein gutes Arbeitszeugnis?<\/h3>\n<p>Ein brauchbares Arbeitszeugnis sollte mindestens folgende Elemente enthalten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Personalien und Arbeitgeberangaben<\/h4>\n<p>Die betroffene Person und die Arbeitgeberin m\u00fcssen gen\u00fcgend klar identifizierbar sein. Eine private Wohnadresse des Arbeitnehmers ist daf\u00fcr in der Regel nicht erforderlich; entscheidend ist die eindeutige Identifikation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Art und Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses<\/h4>\n<p>Eintritt, Austritt, Funktion, Besch\u00e4ftigungsgrad und relevante Positionswechsel sind zentral. Beim Schlusszeugnis ist das rechtliche Enddatum des Arbeitsverh\u00e4ltnisses festzuhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Tats\u00e4chlich ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeiten<\/h4>\n<p>Entscheidend ist nicht nur, was im Arbeitsvertrag stand. Entscheidend ist, was tats\u00e4chlich gemacht wurde. Gerade bei langj\u00e4hrigen Arbeitsverh\u00e4ltnissen ver\u00e4ndern sich Funktionen oft schleichend. Ein gutes Zeugnis bildet diese Entwicklung ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Leistung<\/h4>\n<p>Hier geht es nicht nur um eine Schlussformel. Bewertet werden k\u00f6nnen insbesondere Arbeitsqualit\u00e4t, Arbeitsmenge, Arbeitsbereitschaft, Fachwissen, Selbst\u00e4ndigkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit, Belastbarkeit, F\u00fchrungskompetenz oder Zielerreichung.<\/p>\n<p>Wichtig ist: Wer eine sehr gute oder \u00fcberdurchschnittliche Beurteilung verlangt, muss diese in der Praxis begr\u00fcnden k\u00f6nnen. Umgekehrt muss der Arbeitgeber negative oder unterdurchschnittliche Bewertungen sachlich belegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Verhalten<\/h4>\n<p>Das Verhalten gegen\u00fcber Vorgesetzten, Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten oder weiteren Anspruchsgruppen ist ein zentraler Bestandteil des qualifizierten Arbeitszeugnisses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Gesamtbeurteilung<\/h4>\n<p>In der Praxis ist es \u00fcblich, dass das Zeugnis neben Einzelaspekten auch eine Gesamtbeurteilung enth\u00e4lt. Gerade diese Gesamtbeurteilung ist oft der Bereich, in dem Streit entsteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Austrittsgrund und Schlussformel<\/h4>\n<p>Der Beendigungsgrund muss nicht immer erw\u00e4hnt werden. Auf Wunsch des Arbeitnehmers kann er aber aufgenommen werden, etwa bei \u201everl\u00e4sst uns auf eigenen Wunsch\u201c. Gegen den Willen des Arbeitnehmers kann der Beendigungsgrund relevant werden, wenn das Zeugnis ohne diese Information unvollst\u00e4ndig oder irref\u00fchrend w\u00e4re.<\/p>\n<p>Dankesworte, Bedauernsbekundungen und Zukunftsw\u00fcnsche sind \u00fcblich und praktisch wichtig. Rechtlich sind sie aber nicht ohne Weiteres einklagbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Negative Aussagen: erlaubt, aber gef\u00e4hrlich<\/h3>\n<p>D\u00fcrfen negative Tatsachen in einem Arbeitszeugnis stehen?<\/p>\n<p>Ja, unter Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>M\u00fcssen sie erw\u00e4hnt werden?<\/p>\n<p>Ebenfalls: unter Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Negative Tatsachen d\u00fcrfen oder m\u00fcssen dann erw\u00e4hnt werden, wenn sie f\u00fcr die Gesamtbeurteilung wesentlich sind. Eine einmalige, belanglose oder lange zur\u00fcckliegende Verfehlung ohne Bezug zur Leistung oder zum Verhalten im Arbeitsverh\u00e4ltnis geh\u00f6rt in der Regel nicht ins Zeugnis.<\/p>\n<p>Besonders heikel sind vage Negativformulierungen. Sie sind oft weder fair noch rechtssicher. Wer negative Aussagen in ein Zeugnis aufnimmt, muss sie konkretisieren und belegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das gilt etwa bei Vorw\u00fcrfen zu Regelverst\u00f6ssen, Leistungsm\u00e4ngeln, Konflikten, Vertrauensbr\u00fcchen oder schwieriger Zusammenarbeit. Eine negative Bemerkung darf nicht bloss ein Schattenwurf sein. Sie muss sachlich fassbar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Krankheit im Arbeitszeugnis: Nur mit grosser Zur\u00fcckhaltung<\/h3>\n<p>Krankheitsbedingte Abwesenheiten geh\u00f6ren besonders vorsichtig behandelt. Eine Krankheit kann das berufliche Fortkommen erheblich erschweren. Deshalb darf sie nicht leichtfertig erw\u00e4hnt werden.<\/p>\n<p>Die Diagnose selbst geh\u00f6rt grunds\u00e4tzlich nicht ins Arbeitszeugnis. Wenn \u00fcberhaupt, ist nur die arbeitsbezogene Auswirkung sachlich und zur\u00fcckhaltend zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Relevant kann eine l\u00e4ngere Abwesenheit insbesondere dann sein, wenn sie im Verh\u00e4ltnis zur Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses erheblich ins Gewicht f\u00e4llt, Leistung oder Verhalten wesentlich beeinflusst hat oder ohne Erw\u00e4hnung ein falscher Eindruck \u00fcber die erworbenen F\u00e4higkeiten oder die tats\u00e4chliche Berufserfahrung entst\u00fcnde.<\/p>\n<p>Auch dann gilt: Die Formulierung muss schonend, sachlich und klar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kein Anspruch auf Lieblingsformulierungen<\/h3>\n<p>Ein h\u00e4ufiger Irrtum: Arbeitnehmende h\u00e4tten Anspruch auf bestimmte Formulierungen.<\/p>\n<p>Das stimmt so nicht.<\/p>\n<p>Der Arbeitgeber hat bei der Formulierung grunds\u00e4tzlich ein breites Ermessen. Er muss die Zeugnisgrunds\u00e4tze einhalten, ist aber nicht verpflichtet, jede gew\u00fcnschte Formulierung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Ebenso besteht kein automatischer Anspruch darauf, ein gutes Zeugnis in ein sehr gutes Zeugnis umzuschreiben. Wer eine \u00fcberdurchschnittliche Beurteilung verlangt, muss diese grunds\u00e4tzlich auch begr\u00fcnden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr die Praxis wichtig: Ein Zeugnisstreit sollte nicht darum gef\u00fchrt werden, ob ein Satz stilistisch sch\u00f6ner klingt. Entscheidend ist, ob das Zeugnis wahr, klar, vollst\u00e4ndig und wohlwollend ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Unterschrift: Formalit\u00e4t mit Sprengkraft<\/h3>\n<p>Ein Arbeitszeugnis muss rechtsg\u00fcltig unterzeichnet sein. Die unterzeichnende Person muss identifizierbar und unterschriftsberechtigt sein oder \u00fcber eine entsprechende Vollmacht verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>In der Praxis stellt sich heute zunehmend die Frage: Reicht eine digitale Signatur?<\/p>\n<p>Eine blosse eingescannte Unterschrift ist rechtlich heikel, weil sie nicht dieselbe Qualit\u00e4t wie eine eigenh\u00e4ndige Unterschrift oder eine qualifizierte elektronische Signatur hat. Eine qualifizierte elektronische Signatur mit qualifiziertem Zeitstempel kann nach Schweizer Recht der eigenh\u00e4ndigen Unterschrift gleichgestellt sein.<\/p>\n<p>Das zeigt: Auch beim Arbeitszeugnis ist die Digitalisierung l\u00e4ngst angekommen. Aber sie bringt neue Fragen mit sich. Wer ein elektronisch signiertes Zeugnis erh\u00e4lt oder ausstellt, sollte pr\u00fcfen, ob die Signatur tats\u00e4chlich g\u00fcltig ist und ob das Dokument nachtr\u00e4glich ver\u00e4ndert wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Referenzen: Das Arbeitszeugnis endet nicht beim Papier<\/h3>\n<p>Arbeitszeugnisse stehen in der Praxis h\u00e4ufig neben Referenzausk\u00fcnften. Referenzen erf\u00fcllen einen \u00e4hnlichen Zweck: Sie sollen einer k\u00fcnftigen Arbeitgeberin helfen, eine Bewerberin oder einen Bewerber besser einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Auch Referenzen m\u00fcssen sich an den bekannten Leitplanken orientieren. Sie m\u00fcssen wahr sein und sich auf die Eignung, Leistung und das Verhalten im Arbeitsverh\u00e4ltnis beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Wichtig ist zudem: Referenzausk\u00fcnfte d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich nur mit Einverst\u00e4ndnis der betroffenen Person eingeholt oder erteilt werden. Sie sollen ein Arbeitszeugnis vertiefen, nicht heimlich korrigieren oder unterlaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Warum Zeugnisstreitigkeiten so emotional werden<\/h3>\n<p>Arbeitszeugnisse sind selten nur Text. Sie sind oft ein Symbol.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Arbeitnehmer geht es um Anerkennung, Reputation und berufliche Zukunft. F\u00fcr den Arbeitgeber geht es um Wahrheitspflicht, Haftungsrisiken und interne Konsistenz. F\u00fcr beide Seiten geht es h\u00e4ufig auch um die Deutung des vergangenen Arbeitsverh\u00e4ltnisses.<\/p>\n<ul>\n<li>Deshalb eskalieren Zeugnisstreitigkeiten manchmal wegen einzelner Worte.<\/li>\n<li>\u201eGut\u201c oder \u201esehr gut\u201c.<\/li>\n<li>\u201eStets\u201c oder nicht \u201estets\u201c.<\/li>\n<li>\u201eZu unserer Zufriedenheit\u201c oder \u201ezur vollen Zufriedenheit\u201c.<\/li>\n<li>\u201eWir danken\u201c oder kein Dank.<\/li>\n<li>\u201eAuf eigenen Wunsch\u201c oder keine Angabe zum Austritt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Juristisch ist nicht jede Nuance gleich wichtig. Praktisch kann sie aber grosse Wirkung haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der gr\u00f6sste Fehler: Standardfloskeln statt Aussagekraft<\/h3>\n<p>Viele Arbeitszeugnisse lesen sich heute wie aus derselben Textbausteinbibliothek.<\/p>\n<p>Zuverl\u00e4ssig. Pflichtbewusst. Belastbar. Teamf\u00e4hig. Zu unserer vollen Zufriedenheit. Wir danken und w\u00fcnschen alles Gute.<\/p>\n<p>Das klingt ordentlich. Aber es sagt oft wenig.<\/p>\n<p>Je mehr Arbeitszeugnisse gleich klingen, desto weniger erf\u00fcllen sie ihren eigentlichen Zweck. Ein Zeugnis soll nicht einfach h\u00f6flich sein. Es soll ein aussagekr\u00e4ftiges Bild vermitteln.<\/p>\n<p>Standardformulierungen sind nicht per se falsch. Sie k\u00f6nnen sogar helfen, Einheitlichkeit zu schaffen. Problematisch wird es aber, wenn sie Individualit\u00e4t ersetzen.<\/p>\n<p>Ein gutes Arbeitszeugnis muss lesbar, konkret und verwertbar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Arbeitszeugnis 2.0: Die logische Antwort auf ein altes Problem<\/h3>\n<p>Genau hier setzt die Idee des <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnisses 2.0<\/a> an.<\/p>\n<p>Der Grundgedanke ist einfach: Weniger Floskeln, mehr Klarheit. Weniger Interpretationsspielraum, mehr Struktur. Weniger Roman, mehr Aussagekraft.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnis 2.0<\/a> ist kein neuer gesetzlicher Zeugnisstandard, sondern ein Reform- und Praxisansatz. Rechtlich muss auch dieses Format die Anforderungen von Art. 330a OR erf\u00fcllen: Wahrheit, Klarheit, Vollst\u00e4ndigkeit und Wohlwollen.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnis 2.0<\/a> will die traditionelle Form nicht einfach digitalisieren, sondern neu denken. Nach dem Prinzip \u201eReduce to the max\u201c soll es stark vereinfacht und standardisiert werden. Es soll idealerweise nicht mehr als eine A4-Seite umfassen und mit einem einheitlichen Layout arbeiten.<\/p>\n<p>Das Ziel ist ambitioniert: Ge\u00fcbte Leserinnen und Leser sollen innert kurzer Zeit einen umfassenden Eindruck gewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Was Arbeitszeugnis 2.0 besser machen will<\/h4>\n<p>Arbeitszeugnis 2.0 setzt auf klare Kategorien statt verklausulierter S\u00e4tze.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren insbesondere:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Struktur statt Floskelwand<\/h4>\n<p>Das Zeugnis soll \u00fcbersichtlich darstellen, wer beurteilt wird, f\u00fcr welchen Zeitraum, in welcher Funktion und mit welchen T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Transparente Bewertung<\/h4>\n<p>Bewertungen sollen nachvollziehbar sein. Nicht jede Formulierung soll interpretiert werden m\u00fcssen wie ein Geheimcode.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Digitale Weiterverwendbarkeit<\/h4>\n<p>Ein modernes Arbeitszeugnis sollte in digitale Rekrutierungsprozesse passen. Bewerbungen laufen heute oft elektronisch. Zeugnisse werden hochgeladen, weitergeleitet, gepr\u00fcft und archiviert. Ein schwer lesbares PDF mit langen Standards\u00e4tzen ist daf\u00fcr nicht ideal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Internationale Verst\u00e4ndlichkeit<\/h4>\n<p>Gerade in einem globaleren Arbeitsmarkt sind klassische deutschsprachige Zeugnisformulierungen schwer verst\u00e4ndlich. Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnis 2.0<\/a> will hier zug\u00e4nglicher sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weniger Streit<\/h4>\n<p>Wenn Bewertungslogik, Aufbau und Negativkriterien klarer sind, sinkt das Risiko endloser Diskussionen \u00fcber einzelne W\u00f6rter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der eigentliche Kulturwechsel<\/h4>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnis 2.0<\/a> ist mehr als ein neues Layout.<\/p>\n<p>Es ist ein anderer Blick auf Beurteilung.<\/p>\n<p>Die traditionelle Zeugniswelt lebt stark von Text, Ton und Interpretation. Arbeitszeugnis 2.0 setzt st\u00e4rker auf Struktur, Verst\u00e4ndlichkeit und Vergleichbarkeit.<\/p>\n<p>Das ist nicht nur ein HR-Thema. Es ist auch ein Rechtsthema. Denn je klarer ein Zeugnis aufgebaut ist, desto einfacher l\u00e4sst sich pr\u00fcfen, ob es wahr, vollst\u00e4ndig und wohlwollend ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich l\u00f6st ein neues Format nicht alle Probleme. Auch ein standardisiertes Zeugnis kann unfair, unvollst\u00e4ndig oder unpr\u00e4zise sein. Aber es reduziert die Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was Arbeitgeber jetzt tun sollten<\/h3>\n<p>Arbeitgeber sollten ihre Zeugnisprozesse kritisch pr\u00fcfen.<\/p>\n<ul>\n<li>Erstens: Gibt es einheitliche Standards<\/li>\n<li>Zweitens: Sind F\u00fchrungskr\u00e4fte geschult?<\/li>\n<li>Drittens: Werden Bewertungen dokumentiert?<\/li>\n<li>Viertens: Sind Formulierungen klar und nachvollziehbar?<\/li>\n<li>F\u00fcnftens: Ist geregelt, wer Zeugnisse unterzeichnet?<\/li>\n<li>Sechstens: Ist der Umgang mit digitalen Signaturen gekl\u00e4rt?<\/li>\n<li>Siebtens: Gibt es einen Prozess f\u00fcr Zwischenzeugnisse?<\/li>\n<li>Achtens: Werden Referenzausk\u00fcnfte mit dem Zeugnis abgestimmt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein gutes Arbeitszeugnis entsteht nicht erst am letzten Arbeitstag. Es entsteht durch saubere F\u00fchrung, dokumentierte Leistungsgespr\u00e4che und faire Kommunikation w\u00e4hrend des Arbeitsverh\u00e4ltnisses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was Arbeitnehmende beachten sollten<\/h3>\n<p>Auch Arbeitnehmende sollten strategisch mit Arbeitszeugnissen umgehen.<\/p>\n<p>Ein Zwischenzeugnis sollte nicht erst verlangt werden, wenn das Verh\u00e4ltnis bereits belastet ist. Gerade bei Vorgesetztenwechseln oder Funktionswechseln kann es sinnvoll sein, den aktuellen Stand festzuhalten.<\/p>\n<p>Beim Pr\u00fcfen eines Zeugnisses sollte man nicht nur nach Superlativen suchen. Wichtiger sind folgende Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ist meine Funktion korrekt beschrieben?<\/li>\n<li>Sind meine tats\u00e4chlichen Aufgaben vollst\u00e4ndig enthalten?<\/li>\n<li>Stimmen Eintritt, Austritt, Pensum und Positionswechsel?<\/li>\n<li>Passt die Leistungsbeurteilung zum tats\u00e4chlichen Verlauf?<\/li>\n<li>Ist das Verhalten fair dargestellt?<\/li>\n<li>Gibt es vage Andeutungen?<\/li>\n<li>Fehlen relevante Erfolge?<\/li>\n<li>Wirkt der Schluss widerspr\u00fcchlich?<\/li>\n<li>Ist das Zeugnis rechtsg\u00fcltig unterzeichnet?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht jede ungl\u00fcckliche Formulierung rechtfertigt einen Streit. Aber unklare, falsche oder unvollst\u00e4ndige Aussagen sollte man nicht einfach akzeptieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fazit: Nicht abschaffen, sondern besser machen<\/h3>\n<p>Das Arbeitszeugnis ist nicht tot. Aber das klassische Floskelzeugnis hat ein Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem.<\/p>\n<p>Ein gutes Arbeitszeugnis muss nicht m\u00f6glichst lang sein. Es muss nicht m\u00f6glichst wohlklingend sein. Und es muss auch nicht so formuliert sein, dass nur HR-Insider es verstehen. Es muss wahr, klar, vollst\u00e4ndig und fair sein.<\/p>\n<p>Die Zukunft des Arbeitszeugnisses liegt deshalb nicht in noch eleganteren Standardformulierungen. Sie liegt in Verst\u00e4ndlichkeit, Struktur und digitaler Nutzbarkeit.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnis 2.0<\/a> zeigt, wohin die Reise gehen k\u00f6nnte: weg vom codierten Abschiedsbrief, hin zu einem transparenten Beurteilungsdokument.<\/p>\n<p>Oder zugespitzt gesagt: Nicht das Arbeitszeugnis ist das Problem. Das Problem ist ein Arbeitszeugnis, das nach viel klingt und wenig sagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Weitere relevante Beitr\u00e4ge zu Arbeitszeugnissen<\/h4>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/11\/23\/unterzeichnung-des-arbeitszeugnisses\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unterzeichnung von Arbeitszeugnissen<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/04\/06\/sind-krankheiten-im-arbeitszeugnis-zu-erwaehnen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sind Krankheiten im Arbeitszeugnis zu erw\u00e4hnen?<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/10\/31\/erwaehnung-laengerer-absenzen-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erw\u00e4hnung l\u00e4ngerer Absenzen im Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2018\/10\/10\/rueckgabeanspruch-des-arbeitgebers-auf-das-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00fcckgabeanspruch des Arbeitgebers auf das Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2019\/10\/22\/prozessuales-vorgehen-bei-einer-zeugnisklage-erfuellungsklage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorgehen bei einer Zeugnisklage \u2013 Erf\u00fcllungsklage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/01\/18\/verjaehrungfrist-fuer-zeugnisforderungen-10-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verj\u00e4hrung von Arbeitszeugnissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/01\/27\/haftung-fuer-ein-falsches-zeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haftung f\u00fcr ein falsches Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/08\/24\/die-arbeitsbestaetigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Arbeitsbet\u00e4tigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2020\/07\/09\/referenzen-im-arbeitsrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Referenzen im Arbeitsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/07\/15\/zeugnisinhalt-verhalten-gegenueber-kunden-mitarbeitenden-und-vorgesetzten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeugnisinhalt: Verhalten gegen\u00fcber Kunden, Mitarbeitenden und Vorgesetzten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/02\/28\/die-erstellung-von-arbeitszeugnissen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erstellung von Arbeitszeugnissen<\/a><\/li>\n<li>W<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/07\/22\/wir-bedauern-das-ausscheiden-bedauernsbekundungen-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ir bedauern das Ausscheiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2021\/12\/02\/rechtliche-zulaessigkeit-von-arbeitszeugnissen-mit-schulnoten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zul\u00e4ssigkeit von Arbeitszeugnissen mit Schulnoten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2022\/11\/05\/arbeitszeugnisse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeugnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2023\/02\/17\/3859\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Streitwert des Arbeitszeugnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2023\/09\/14\/krankheiten-und-negative-aeusserungen-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krankheiten und negative \u00c4usserungen im Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/01\/02\/hinweis-zu-den-umstaenden-des-austritts-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hinweis zu den Umst\u00e4nden des Austritts im Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/02\/23\/moeglichkeiten-bei-einer-zeugnisklage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00f6glichkeiten bei einer Zeugnisklage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/05\/17\/zeitpunkt-der-ausstellung-des-arbeitszeugnisses\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeitpunkt der Ausstellung des Arbeitszeugnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2024\/12\/15\/arbeitszeugnis-2-0-das-arbeitszeugnis-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Arbeitszeugnis 2.0 \u2013 Das Arbeitszeugnis der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/01\/24\/das-enddatum-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Enddatum im Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/02\/02\/die-adresse-des-zeugnisempfaengers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Adresse des Zeugnisempf\u00e4ngers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/02\/19\/vollstreckung-eines-vergleichs-vor-schlichtungsbehoerde-zum-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vollstreckung eines Vergleichs vor Schlichtungsbeh\u00f6rde zum Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/02\/28\/wahrheit-und-klarheit-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahrheit und Klarheit im Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/03\/01\/unterschrift-im-arbeitszeugnis-unterzeichnung-mit-qualifizierter-elektronischer-signatur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unterschrift im Arbeitszeugnis \u2013 Unterzeichnung mit qualifizierter elektronischer Signatur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/04\/20\/wohlwollendes-arbeitszeugnis-um-jeden-preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohlwollendes Zeugnis um jeden Preis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/06\/19\/nennung-covid-fehlverhalten-im-arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nennung Covid-Fehlverhalten im Arbeitszeugnis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/10\/23\/breites-ermessen-des-arbeitgebers-bei-zeugnisformulierungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Breites Ermessen des Arbeitgebers bei Zeugnisformulierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/08\/28\/referenzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Referenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/2025\/08\/01\/frist-zur-erteilung-einer-referenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frist zur Erteilung einer Referenz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/person\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicolas Facincani<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Weitere umfassende Informationen zum Arbeitsrecht finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/boris-etter\/arbeitsvertrag\/id\/9783727235108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Umfassende Informationen zum Gleichstellungsgesetz finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.exlibris.ch\/de\/buecher-buch\/deutschsprachige-buecher\/gleichstellungsgesetz-glg\/id\/9783727222047\/?gclid=EAIaIQobChMIwJjxxde_-gIVkxCLCh2I2wT0EAQYASABEgI08vD_BwE&amp;gclsrc=aw.ds\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Oder folgen Sie uns auf\u00a0<a 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Nicht \u00fcberflogen. Nicht nach den \u00fcblichen Codes gesucht. Nicht nur gepr\u00fcft, ob irgendwo \u201ezur vollen Zufriedenheit\u201c steht. Sondern wirklich gelesen. Das Arbeitszeugnis geh\u00f6rt zu den Dokumenten, die in der Praxis gleichzeitig \u00fcbersch\u00e4tzt und untersch\u00e4tzt werden. \u00dcbersch\u00e4tzt, weil viele immer noch glauben, ein einzelner Satz k\u00f6nne \u00fcber eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":517,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5112","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5112"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5114,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5112\/revisions\/5114"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/517"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.arbeitsrecht-aktuell.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}